• Kopflastig. Der Podcast über Musik, Lernen & das Leben Podcast

    171. How You Should Feel When You Practice | Interview with Music Researcher Gerard Madden (PhD)

    Episode

    My first interview in English! My guest is Dr. Gerard Madden from the Institute of Musicians‘ Medicine at the Dresden University of Music. Gerard is a classically trained guitarist from Ireland, a bass player, fencing instructor and psychologist, and he even appeared as an extra in eight fight scenes of Game of Thrones.

    His research topic is a big one: emotion regulation in music practice. How do musicians want to feel while practicing, and how should they feel to actually get better? The surprising answer: it’s not about feeling good, it’s about feeling the way the task in front of you requires. We talk about why musicians with high technical goals are willing to accept anxiety, whether frustration helps or hurts your learning, what I should do about my frustrated teenage student, and why a short self-reflection after every practice session is one of the most powerful tools there is.

    Also in this episode: what a researcher’s workday actually looks like, why wind instruments are a hygiene issue, delayed gratification instead of social media, and the traditional question from our previous guest.

    Hinweis für meine deutschen Hörer: Dieses Interview war nur auf Englisch möglich. Probiert gern die automatische Übersetzung von YouTube aus. Die wichtigsten Erkenntnisse gibt es außerdem als deutsches PDF auf Patreon.

    Chapters:
    00:00 Welcome: My first interview in English
    00:20 Were you really in Game of Thrones?
    01:28 From classical guitar to fencing to psychology
    09:42 The Institute of Musicians‘ Medicine in Dresden
    10:54 What does a researcher actually do all day?
    14:39 Where do research questions come from?
    19:20 Mold and bacteria: hygiene in wind instruments
    21:09 The big study: emotion regulation in music practice
    25:01 Hedonic vs. instrumental: how do you want to feel?
    28:57 Mastery: why ambitious musicians accept anxiety
    31:33 Is frustration good or bad for learning?
    35:42 Does practice have to be fun for kids?
    38:31 My frustrated teenage student: what should I do?
    42:57 What surprised you in the data?
    45:18 Dream research: hands, skin and blisters
    48:40 Your most important tip from all the research
    50:53 Delayed gratification instead of social media
    53:11 Does a researcher hear music differently?
    54:45 The traditional question: what does music mean to you?
    56:52 Goodbye

    Send me your questions: kopflastigpodcast@gmail.com

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    170. Kann man Akkorde als Farben hören? | Q&A über visuelles Lernen, Blues für Anfänger und Notenlesen

    Episode

    Heute beantworte ich eure E-Mails, und die haben es in sich!

    Marco aus Wesel hat sich Lernhilfen gebaut, die Akkorden Farben und Emotionen zuordnen. Ich erzähle, warum Steve Vai und mein alter Gitarrenlehrer genau das auch machen, was echte Synästhesie von antrainierten Farbzuordnungen unterscheidet, ob man sich ein absolutes Gehör als Erwachsener antrainieren kann und warum du dir jedes Konzept auf mehreren Wegen einprägen solltest.

    Ben aus Hamburg (39, spielt seit fünf Monaten) hängt im Buch „Blues You Can Use“ fest und fragt, ob es zu schwer ist. Meine ehrliche Antwort: Ja, für den Anfang ist das viel. Ich erkläre, wie du solche Stücke in Einzelteile zerlegst, in welcher Reihenfolge du Blues wirklich lernen solltest und warum weniger Übe-Themen mit mehr Konzentration oft schneller zum Ziel führen.

    Und Dieter, Schlagzeuglehrer aus Ostwestfalen, hat mir eine lange Mail mit Wünschen für den Podcast geschrieben. Daraus wird ein Ritt durch viele Themen: warum der Monolog für mich eine Form des Denkens ist, meine Informationsdiät gegen die Reizüberflutung, warum ich Wissenschaftler einlade, obwohl es „nichts über die Erfahrung von Musikern geht“, wie ich mit Trollen umgehe, Achtsamkeit beim Üben, warum Notenlesen auf der Gitarre so schwer ist und weshalb ihr von mir keine Equipment-Videos sehen werdet.

    Kapitel:
    00:00 Intro
    00:50 Marco: Akkorde als Farben, Bilder und Tastenmuster lernen?
    23:05 Ben: Ist „Blues You Can Use“ zu schwer für Anfänger?
    33:15 Besser üben: weniger Themen, mehr Konzentration
    39:40 Dieter: Monolog oder mehr Gäste? Informationsflut und Denkzeit
    51:20 Musiker-Erfahrung oder Wissenschaft?
    58:30 Wie ich mit Hass-Kommentaren umgehe
    1:02:20 Achtsamkeit beim Üben
    1:04:30 Notenlesen auf der Gitarre
    1:09:30 Warum ich keine Equipment-Videos mache
    1:15:00 Verabschiedung

    Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com

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    169. Was denken Musiker beim Improvisieren? | Q&A über Schlager, Anerkennung & Veränderung

    Episode

    Zurück aus dem Urlaub und direkt rein in eure Fragen! In dieser Folge beantworte ich drei Zuschriften, die es in sich haben.

    Woher weiß ein Musiker beim Improvisieren, welche Töne er über welche Akkorde spielen kann? Ich erkläre, warum es darauf keine einfache Antwort gibt, was Licks, Gehörbildung und Intuition damit zu tun haben und warum das eigentliche Denken beim Üben stattfinden sollte, nicht auf der Bühne.

    Außerdem geht es um Veränderung: Warum kommen manche Menschen leicht damit klar, während sie andere schmerzt? Ich erzähle, wie Corona mein ganzes Geschäftsmodell umgekrempelt hat, wie es nach Vitalis Ausstieg mit dem Podcast weitergeht und welche zwei hochkarätigen Forscher demnächst zu Gast sind.

    Ein Hörer fragt, wie man damit umgeht, dass immer nur der Frontmann wahrgenommen wird, obwohl die Band mehr kann als er. Meine Antwort führt über die Philosophie von Alfred Adler und den Buchtipp „Du musst nicht von allen gemocht werden“ zu der Frage: Warum brauchen wir überhaupt Anerkennung von anderen?

    Und zum Schluss: Warum spielen auf Stadtfesten so oft Schlagerbands? Warum fahren Leute auf Malle-Mucke ab? Und wann beende ich eigentlich den Unterricht, wenn Schüler nicht üben? (Spoiler: fast nie, und wenn ein Schüler etwas nicht versteht, ist das zu 100 Prozent mein Versagen.)

    Kapitel / Zeitstempel:
    00:00 Intro und Urlaubs-Update
    00:56 Woher weiß ein Musiker, was er beim Improvisieren spielt?
    13:54 Zieht sich Vitali komplett zurück?
    17:24 Warum fällt Veränderung so schwer?
    27:24 Nur der Frontmann wird gesehen: Umgang mit fehlender Anerkennung
    34:23 Buchtipp: „Du musst nicht von allen gemocht werden“ (Alfred Adler)
    46:24 Warum läuft auf Stadtfesten Schlager? Und warum lieben Leute Malle-Mucke?
    1:05:06 Wann beende ich den Unterricht, wenn Schüler nicht üben?
    1:07:16 Verabschiedung

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    168. Wie ich Gitarre übe: Mein System in 7 Schritten

    Episode

    „Wie übst du eigentlich?“ – Diese Frage bekomme ich immer wieder von Schülern und Hörern. In dieser Folge gebe ich die ausführliche Antwort: Ich zeige dir mein komplettes Übesystem – von der Zielsetzung über die tägliche Routine bis zum Übeprotokoll.

    Am konkreten Beispiel (Halbton-Ganzton-Leiter in die Improvisation einbauen) erkläre ich, warum ich nichts ohne konkretes Ziel übe, wie ich Ziele in Teilschritte zerlege, warum Tonleiterübungen allein nicht reichen und wie ich mit Pomodoro-Technik, Übeprotokoll und täglicher Routine dranbleibe. Dazu: die häufigsten Übe-Fehler – zu viel, zu wenig, zu leicht, zu schwer – und woran du den optimalen Lernpunkt erkennst.

    Im zweiten Teil beantworte ich Fragen aus den YouTube-Kommentaren: Wunschgäste für den Podcast, wie ich mich auf meine Schüler vorbereite, wie man sich Songs und Theorie merkt und was meine musikalischen Ziele sind.

    Kapitel:
    00:00 – Intro: „Talent to go“ von Daniel Coyle
    02:04 – Warum 1:1-Unterricht am besten funktioniert
    05:30 – Schritt 1: Ein konkretes Ziel setzen
    12:30 – Schritt 2: Das Ziel in Teilschritte zerlegen
    13:30 – Bereich 1: Tonleiterübungen
    18:00 – Bereich 2: Echte Musikbeispiele lernen
    23:40 – Bereich 3: Improvisieren üben
    27:30 – Schritt 3: Die tägliche Routine (+ Habit Stacking aus „Atomic Habits“)
    36:30 – Schritt 4: Übezeit einteilen mit der Pomodoro-Technik
    42:00 – Schritt 5: Das Übeprotokoll
    46:00 – Schritt 6: Übungen täglich weiterentwickeln
    51:00 – Schritt 7: Geduld – realistische Zeithorizonte
    55:30 – Die häufigsten Übe-Fehler
    01:02:30 – Fragen aus den Kommentaren: Wunschgäste
    01:11:30 – Wie ich mich auf meine Schüler vorbereite
    01:19:45 – Wie merkt man sich Songs und Theorie?
    01:30:00 – Meine musikalischen Ziele

    Die 7 Schritte als PDF gibt’s auf Patreon.

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    Bücher aus der Folge: „Talent to go“ (Daniel Coyle), „Atomic Habits“ (James Clear)

    167. Habe ich kein Talent? Warum du trotzdem alles lernen kannst!

    Episode

    „Kein Talent“ – und jetzt? Warum du trotzdem alles lernen kannst

    Habe ich Talent? Und was, wenn nicht – ist Gitarre lernen dann Zeitverschwendung? Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, zuletzt in einer ausführlichen Hörer-Mail, die ich in dieser Folge beantworte.

    Ich erzähle euch, warum ich fest davon überzeugt bin, dass man alles lernen kann – und wie ich zu dieser Überzeugung gekommen bin. Es geht um Charles Darwin und seinen Cousin Francis Galton, um Neuroplastizität, um Myelin und die Frage, ob Einsteins Gehirn wirklich anders war. Und um die Geschichte, die mich bis heute nicht loslässt: Barbara, eine Frau mit massiven Lernbehinderungen, die sich durch selbst entwickelte Übungen buchstäblich ein besseres Gehirn gebaut hat.

    Außerdem in dieser Folge:
    – Warum „Talent“ ein schwammiges Wort ist, das dir nicht weiterhilft
    – Gehör, Rhythmus, Konzentration, Geduld – was davon ist wirklich trainierbar?
    – Warum die Lernmethode über deinen Erfolg entscheidet (Vera F. Birkenbihl)
    – Was „Faulheit“ wirklich ist – und was fehlende Motivation damit zu tun hat
    – Warum du dir Vorbilder suchen solltest, die ohne Talent gestartet sind

    Erwähnte Bücher:
    – Norman Doidge: „Neustart im Kopf – Wie sich unser Gehirn selbst repariert“
    – Geoff Colvin: „Die Talent-Lüge – Warum wir (fast) alles erreichen können“
    – Joachim-Ernst Berendt: „Nada Brahma – Die Welt ist Klang“
    – Friedemann Schulz von Thun: „Miteinander reden“

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WEBPLAYER

171. How You Should Feel When You Practice | Interview with Music Researcher Gerard Madden (PhD) Kopflastig. Der Podcast über Musik, Lernen & das Leben

My first interview in English! My guest is Dr. Gerard Madden from the Institute of Musicians' Medicine at the Dresden University of Music. Gerard is a classically trained guitarist from Ireland, a bass player, fencing instructor and psychologist, and he even appeared as an extra in eight fight scenes of Game of Thrones. His research topic is a big one: emotion regulation in music practice. How do musicians want to feel while practicing, and how should they feel to actually get better? The surprising answer: it's not about feeling good, it's about feeling the way the task in front of you requires. We talk about why musicians with high technical goals are willing to accept anxiety, whether frustration helps or hurts your learning, what I should do about my frustrated teenage student, and why a short self-reflection after every practice session is one of the most powerful tools there is. Also in this episode: what a researcher's workday actually looks like, why wind instruments are a hygiene issue, delayed gratification instead of social media, and the traditional question from our previous guest. Hinweis für meine deutschen Hörer: Dieses Interview war nur auf Englisch möglich. Probiert gern die automatische Übersetzung von YouTube aus. Die wichtigsten Erkenntnisse gibt es außerdem als deutsches PDF auf Patreon. Chapters: 00:00 Welcome: My first interview in English 00:20 Were you really in Game of Thrones? 01:28 From classical guitar to fencing to psychology 09:42 The Institute of Musicians' Medicine in Dresden 10:54 What does a researcher actually do all day? 14:39 Where do research questions come from? 19:20 Mold and bacteria: hygiene in wind instruments 21:09 The big study: emotion regulation in music practice 25:01 Hedonic vs. instrumental: how do you want to feel? 28:57 Mastery: why ambitious musicians accept anxiety 31:33 Is frustration good or bad for learning? 35:42 Does practice have to be fun for kids? 38:31 My frustrated teenage student: what should I do? 42:57 What surprised you in the data? 45:18 Dream research: hands, skin and blisters 48:40 Your most important tip from all the research 50:53 Delayed gratification instead of social media 53:11 Does a researcher hear music differently? 54:45 The traditional question: what does music mean to you? 56:52 Goodbye Send me your questions: kopflastigpodcast@gmail.com Support the podcast on Patreon and get a summary PDF of the key takeaways for every episode: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Or support for free: a like, a subscription and a 5-star rating on iTunes and Spotify help me a lot. Thank you!
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  2. 170. Kann man Akkorde als Farben hören? | Q&A über visuelles Lernen, Blues für Anfänger und Notenlesen
  3. 169. Was denken Musiker beim Improvisieren? | Q&A über Schlager, Anerkennung & Veränderung
  4. 168. Wie ich Gitarre übe: Mein System in 7 Schritten
  5. 167. Habe ich kein Talent? Warum du trotzdem alles lernen kannst!

Hallo!

Willkommen bei Kopflastig: Dem Podcast rund um die Musik mit Vitali Petrovic und Sebastian Bluschke.

Vitali Petrovic – geboren in Kirgistan, aufgewachsen im Münsterland – spielt seit dem 16. Lebensjahr Bass. Schnell war die Begeisterung für dieses Instrument geweckt, sodass er sich nach dem Abitur entscheid, Musik in den Niederlanden an der ArtEZ zu studieren. Während der Studienzeit hatte er die Möglichkeit, sich intensiv mit Musik und insbesondere dem E-Bass zu beschäftigen, sowie viel Erfahrung im Live- und Studiobereich sammeln. 2008 hat er das Studium mit „Bachelor of Arts“ abgeschlossen. Seitdem ist er als Gitarren- und Basslehrer an verschieden Musikschulen tätig. YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC3QAsD_CKLJzkgb60QUr7Gw

Sebastian Bluschke hat in der fünften Klasse mit dem Gitarre spielen angefangen und lebt seitdem ein Leben mit und für die Musik. Er studierte Musikwissenschaft und arbeitet seit 2012 als freischaffender Musiker in verschiedenen Bands. Seit 2020 hat er einen YouTube-Kanal zum Thema Gitarre lernen, der sich schnell großer Beliebtheit freute und seitdem kontinuierlich wächst. Für mehr Informationen und Anfragen für Workshops, Unterricht oder Gastbeiträge besuche Sebastian auf seiner Website: https://www.sebastianbluschke.de/