• Kopflastig. Gitarre & Bass im Gespräch Podcast

    153. Die Gehörbildungs-Lüge: Warum Liedanfänge nicht funktionieren (und was Jazzmusiker wirklich machen)

    Episode

    In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung.

    In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung. Sebastian hat vor 20 Jahren den Gehörbildungstest zur Aufnahme an der Jazz & Rock Hochschule Freiburg bestanden – und war damals stolz drauf. Heute sagt er: „Das war ein Fehler.“ Denn die klassische Methode, wie sie in Musikschulen überall gelehrt wird (Intervalle mit Liedanfängen wie „Happy Birthday“ oder „Star Wars“ merken), funktioniert in der Praxis gar nicht richtig – vor allem nicht, wenn du wirklich improvisieren, in einer Jam Session mitspielen oder schnell hören willst, was gerade läuft.

    Wir schauen uns genau an, warum diese Methode versagt und was stattdessen wirklich hilft. Sebastian verrät, was Jazz-Legende Charlie Banacos seinen Schülern (wie z.B. Mike Stern, Jerry Bergonzi, Wayne Krantz, Jeff Berlin, etc…) gelehrt hat – eine radikal andere, praxisorientierte Art des Gehörtrainings, die viele Top-Jazzmusiker bis heute nutzen.

    Außerdem gibt’s konkrete Tipps für den Einstieg: – Wie fängt man als Erwachsener (oder fortgeschrittener Anfänger) sinnvoll mit moderner Gehörbildung an? – Welche Mindestanforderungen solltest du irgendwann hören und sofort erkennen können, um ein wirklich guter, flexibler Musiker zu werden? – Welche Übungen bringen am schnellsten Fortschritt – und was kannst du schon heute Abend ausprobieren?

    Ob du gerade für eine Aufnahmeprüfung übst, in Bands spielst oder einfach besser improvisieren willst: Diese Folge räumt mit Mythen auf und zeigt den Weg, der in der echten Musikwelt funktioniert.

    Hör rein – und lass dir dein Gehör nicht länger von Kinderliedern sabotieren. 🎧

    Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies auf PATREON tun: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast/

    150. Suno, KI und die dunkle Musikzukunft – Unser Take zu Adam Neelys Warnung

    Episode

    In dieser Folge von Kopflastig tauchen wir tief in Adam Neelys fast 1,5-stündiges Video-Essay „Suno, AI Music, and the Bad Future“ ein – eine der schärfsten und nachdenklichsten Auseinandersetzungen mit generativer KI in der Musik, die es bisher gibt.

    Wir arbeiten die zentralen Thesen heraus: Wie Suno und Co. Musik als passives Konsumgut und schnelles Content-Produkt umdeuten wollen, warum der CEO „jeder sollte kreieren“ propagiert – aber eigentlich nur Prompts eingeben lässt –, Deskilling, musikalischen Narzissmus, fehlende Einflüsse und Vorbilder, die Umkehrung von Werten („Impatience“ als neue Tugend, schneller = besser), techno-kapitalistische Futurismus-Visionen à la Marc Andreessen und die drohende Entfremdung von echter, lebendiger Musik.

    Gleichzeitig diskutieren wir kritisch und ausgewogen: Ist Musik wirklich nur noch „Content“ wie Videospiele? Brauchen wir 500 Songs pro Tag oder eher mehr Zeit für echten Ausdruck? Was verliert man, wenn man nie ein Instrument spielt, nie nach Gehör lernt oder nie live mit anderen jammt? Und wo könnte Suno tatsächlich sinnvoll sein – z. B. für Funktionsmusik, Lernhilfen, Meditation oder schnelle Ideen in Serien/Film? Wir bringen eigene Perspektiven ein: Vergleiche zu Theater vs. Kino (live, fehlerhaft, authentisch vs. perfektioniert und beliebig reproduzierbar), die McDonaldisierung von Musik durch Autotune & Co., die Frage, ob Bücher oder Musik „passiv“ sein müssen (und warum das in anderen Kulturen gar nicht so gesehen wird), unsere persönlichen Werte und warum Sebastian die Trennung von LIVE MUSIK und PRODUZIERTE MUSIK für essenziell hält.

    Am Ende: Mehr Fake wird kommen – aber muss das das Ende guter, menschlicher Musik bedeuten? Oder eine Chance, das Echte wieder stärker wertzuschätzen? Eine kopflastige, teils alarmierte, teils hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der vielleicht größten Disruption, die die Musik je erlebt hat. Hört rein, denkt mit – und spielt danach vielleicht doch mal wieder ein paar Töne selbst. 🎸

    #Kopflastig #AIMusik #Suno #AdamNeely #MusikZukunft

    150. Suno, KI und die dunkle Musikzukunft – Unser Take zu Adam Neelys Warnung

    Episode

    In dieser Folge von Kopflastig tauchen wir tief in Adam Neelys fast 1,5-stündiges Video-Essay „Suno, AI Music, and the Bad Future“ ein – eine der schärfsten und nachdenklichsten Auseinandersetzungen mit generativer KI in der Musik, die es bisher gibt.

    Wir arbeiten die zentralen Thesen heraus: Wie Suno und Co. Musik als passives Konsumgut und schnelles Content-Produkt umdeuten wollen, warum der CEO „jeder sollte kreieren“ propagiert – aber eigentlich nur Prompts eingeben lässt –, Deskilling, musikalischen Narzissmus, fehlende Einflüsse und Vorbilder, die Umkehrung von Werten („Impatience“ als neue Tugend, schneller = besser), techno-kapitalistische Futurismus-Visionen à la Marc Andreessen und die drohende Entfremdung von echter, lebendiger Musik.

    Gleichzeitig diskutieren wir kritisch und ausgewogen: Ist Musik wirklich nur noch „Content“ wie Videospiele? Brauchen wir 500 Songs pro Tag oder eher mehr Zeit für echten Ausdruck? Was verliert man, wenn man nie ein Instrument spielt, nie nach Gehör lernt oder nie live mit anderen jammt? Und wo könnte Suno tatsächlich sinnvoll sein – z. B. für Funktionsmusik, Lernhilfen, Meditation oder schnelle Ideen in Serien/Film? Wir bringen eigene Perspektiven ein: Vergleiche zu Theater vs. Kino (live, fehlerhaft, authentisch vs. perfektioniert und beliebig reproduzierbar), die McDonaldisierung von Musik durch Autotune & Co., die Frage, ob Bücher oder Musik „passiv“ sein müssen (und warum das in anderen Kulturen gar nicht so gesehen wird), unsere persönlichen Werte und warum Sebastian die Trennung von LIVE MUSIK und PRODUZIERTE MUSIK für essenziell hält.

    Am Ende: Mehr Fake wird kommen – aber muss das das Ende guter, menschlicher Musik bedeuten? Oder eine Chance, das Echte wieder stärker wertzuschätzen? Eine kopflastige, teils alarmierte, teils hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der vielleicht größten Disruption, die die Musik je erlebt hat. Hört rein, denkt mit – und spielt danach vielleicht doch mal wieder ein paar Töne selbst. 🎸

    #Kopflastig #AIMusik #Suno #AdamNeely #MusikZukunft

    150. Suno, KI und die dunkle Musikzukunft – Unser Take zu Adam Neelys Warnung

    Episode

    In dieser Folge von Kopflastig tauchen wir tief in Adam Neelys fast 1,5-stündiges Video-Essay „Suno, AI Music, and the Bad Future“ ein – eine der schärfsten und nachdenklichsten Auseinandersetzungen mit generativer KI in der Musik, die es bisher gibt.

    Wir arbeiten die zentralen Thesen heraus: Wie Suno und Co. Musik als passives Konsumgut und schnelles Content-Produkt umdeuten wollen, warum der CEO „jeder sollte kreieren“ propagiert – aber eigentlich nur Prompts eingeben lässt –, Deskilling, musikalischen Narzissmus, fehlende Einflüsse und Vorbilder, die Umkehrung von Werten („Impatience“ als neue Tugend, schneller = besser), techno-kapitalistische Futurismus-Visionen à la Marc Andreessen und die drohende Entfremdung von echter, lebendiger Musik.

    Gleichzeitig diskutieren wir kritisch und ausgewogen: Ist Musik wirklich nur noch „Content“ wie Videospiele? Brauchen wir 500 Songs pro Tag oder eher mehr Zeit für echten Ausdruck? Was verliert man, wenn man nie ein Instrument spielt, nie nach Gehör lernt oder nie live mit anderen jammt? Und wo könnte Suno tatsächlich sinnvoll sein – z. B. für Funktionsmusik, Lernhilfen, Meditation oder schnelle Ideen in Serien/Film? Wir bringen eigene Perspektiven ein: Vergleiche zu Theater vs. Kino (live, fehlerhaft, authentisch vs. perfektioniert und beliebig reproduzierbar), die McDonaldisierung von Musik durch Autotune & Co., die Frage, ob Bücher oder Musik „passiv“ sein müssen (und warum das in anderen Kulturen gar nicht so gesehen wird), unsere persönlichen Werte und warum Sebastian die Trennung von LIVE MUSIK und PRODUZIERTE MUSIK für essenziell hält.

    Am Ende: Mehr Fake wird kommen – aber muss das das Ende guter, menschlicher Musik bedeuten? Oder eine Chance, das Echte wieder stärker wertzuschätzen? Eine kopflastige, teils alarmierte, teils hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der vielleicht größten Disruption, die die Musik je erlebt hat. Hört rein, denkt mit – und spielt danach vielleicht doch mal wieder ein paar Töne selbst. 🎸

    #Kopflastig #AIMusik #Suno #AdamNeely #MusikZukunft

    150. Suno, KI und die dunkle Musikzukunft – Unser Take zu Adam Neelys Warnung

    Episode

    In dieser Folge von Kopflastig tauchen wir tief in Adam Neelys fast 1,5-stündiges Video-Essay „Suno, AI Music, and the Bad Future“ ein – eine der schärfsten und nachdenklichsten Auseinandersetzungen mit generativer KI in der Musik, die es bisher gibt.

    Wir arbeiten die zentralen Thesen heraus: Wie Suno und Co. Musik als passives Konsumgut und schnelles Content-Produkt umdeuten wollen, warum der CEO „jeder sollte kreieren“ propagiert – aber eigentlich nur Prompts eingeben lässt –, Deskilling, musikalischen Narzissmus, fehlende Einflüsse und Vorbilder, die Umkehrung von Werten („Impatience“ als neue Tugend, schneller = besser), techno-kapitalistische Futurismus-Visionen à la Marc Andreessen und die drohende Entfremdung von echter, lebendiger Musik.

    Gleichzeitig diskutieren wir kritisch und ausgewogen: Ist Musik wirklich nur noch „Content“ wie Videospiele? Brauchen wir 500 Songs pro Tag oder eher mehr Zeit für echten Ausdruck? Was verliert man, wenn man nie ein Instrument spielt, nie nach Gehör lernt oder nie live mit anderen jammt? Und wo könnte Suno tatsächlich sinnvoll sein – z. B. für Funktionsmusik, Lernhilfen, Meditation oder schnelle Ideen in Serien/Film? Wir bringen eigene Perspektiven ein: Vergleiche zu Theater vs. Kino (live, fehlerhaft, authentisch vs. perfektioniert und beliebig reproduzierbar), die McDonaldisierung von Musik durch Autotune & Co., die Frage, ob Bücher oder Musik „passiv“ sein müssen (und warum das in anderen Kulturen gar nicht so gesehen wird), unsere persönlichen Werte und warum Sebastian die Trennung von LIVE MUSIK und PRODUZIERTE MUSIK für essenziell hält.

    Am Ende: Mehr Fake wird kommen – aber muss das das Ende guter, menschlicher Musik bedeuten? Oder eine Chance, das Echte wieder stärker wertzuschätzen? Eine kopflastige, teils alarmierte, teils hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der vielleicht größten Disruption, die die Musik je erlebt hat. Hört rein, denkt mit – und spielt danach vielleicht doch mal wieder ein paar Töne selbst. 🎸

    #Kopflastig #AIMusik #Suno #AdamNeely #MusikZukunft

WEBPLAYER

153. Die Gehörbildungs-Lüge: Warum Liedanfänge nicht funktionieren (und was Jazzmusiker wirklich machen) Kopflastig. Gitarre & Bass im Gespräch

In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung. In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung. Sebastian hat vor 20 Jahren den Gehörbildungstest zur Aufnahme an der Jazz & Rock Hochschule Freiburg bestanden – und war damals stolz drauf. Heute sagt er: „Das war ein Fehler.“ Denn die klassische Methode, wie sie in Musikschulen überall gelehrt wird (Intervalle mit Liedanfängen wie „Happy Birthday“ oder „Star Wars“ merken), funktioniert in der Praxis gar nicht richtig – vor allem nicht, wenn du wirklich improvisieren, in einer Jam Session mitspielen oder schnell hören willst, was gerade läuft. Wir schauen uns genau an, warum diese Methode versagt und was stattdessen wirklich hilft. Sebastian verrät, was Jazz-Legende Charlie Banacos seinen Schülern (wie z.B. Mike Stern, Jerry Bergonzi, Wayne Krantz, Jeff Berlin, etc…) gelehrt hat – eine radikal andere, praxisorientierte Art des Gehörtrainings, die viele Top-Jazzmusiker bis heute nutzen. Außerdem gibt’s konkrete Tipps für den Einstieg: – Wie fängt man als Erwachsener (oder fortgeschrittener Anfänger) sinnvoll mit moderner Gehörbildung an? – Welche Mindestanforderungen solltest du irgendwann hören und sofort erkennen können, um ein wirklich guter, flexibler Musiker zu werden? – Welche Übungen bringen am schnellsten Fortschritt – und was kannst du schon heute Abend ausprobieren? Ob du gerade für eine Aufnahmeprüfung übst, in Bands spielst oder einfach besser improvisieren willst: Diese Folge räumt mit Mythen auf und zeigt den Weg, der in der echten Musikwelt funktioniert. Hör rein – und lass dir dein Gehör nicht länger von Kinderliedern sabotieren. 🎧 Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies auf PATREON tun: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast/
  1. 153. Die Gehörbildungs-Lüge: Warum Liedanfänge nicht funktionieren (und was Jazzmusiker wirklich machen)
  2. 152. Sascha on Bass über Vorbilder, Bass studieren, YouTube & globale Connections
  3. 151. Wiederholung schlägt Talent: Langeweile? Dann übst du falsch!
  4. 150. Suno, KI und die dunkle Musikzukunft – Unser Take zu Adam Neelys Warnung
  5. 149. Zu spät? Von wegen! Warum Erwachsene Instrumente oft besser lernen (als man denkt)

Hallo!

Willkommen bei Kopflastig: Dem Podcast rund um die Musik mit Vitali Petrovic und Sebastian Bluschke.

Vitali Petrovic – geboren in Kirgistan, aufgewachsen im Münsterland – spielt seit dem 16. Lebensjahr Bass. Schnell war die Begeisterung für dieses Instrument geweckt, sodass er sich nach dem Abitur entscheid, Musik in den Niederlanden an der ArtEZ zu studieren. Während der Studienzeit hatte er die Möglichkeit, sich intensiv mit Musik und insbesondere dem E-Bass zu beschäftigen, sowie viel Erfahrung im Live- und Studiobereich sammeln. 2008 hat er das Studium mit „Bachelor of Arts“ abgeschlossen. Seitdem ist er als Gitarren- und Basslehrer an verschieden Musikschulen tätig. YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC3QAsD_CKLJzkgb60QUr7Gw

Sebastian Bluschke hat in der fünften Klasse mit dem Gitarre spielen angefangen und lebt seitdem ein Leben mit und für die Musik. Er studierte Musikwissenschaft und arbeitet seit 2012 als freischaffender Musiker in verschiedenen Bands. Seit 2020 hat er einen YouTube-Kanal zum Thema Gitarre lernen, der sich schnell großer Beliebtheit freute und seitdem kontinuierlich wächst. Für mehr Informationen und Anfragen für Workshops, Unterricht oder Gastbeiträge besuche Sebastian auf seiner Website: https://www.sebastianbluschke.de/