Heute beantworte ich eure E-Mails, und die haben es in sich!
Marco aus Wesel hat sich Lernhilfen gebaut, die Akkorden Farben und Emotionen zuordnen. Ich erzähle, warum Steve Vai und mein alter Gitarrenlehrer genau das auch machen, was echte Synästhesie von antrainierten Farbzuordnungen unterscheidet, ob man sich ein absolutes Gehör als Erwachsener antrainieren kann und warum du dir jedes Konzept auf mehreren Wegen einprägen solltest.
Ben aus Hamburg (39, spielt seit fünf Monaten) hängt im Buch „Blues You Can Use“ fest und fragt, ob es zu schwer ist. Meine ehrliche Antwort: Ja, für den Anfang ist das viel. Ich erkläre, wie du solche Stücke in Einzelteile zerlegst, in welcher Reihenfolge du Blues wirklich lernen solltest und warum weniger Übe-Themen mit mehr Konzentration oft schneller zum Ziel führen.
Und Dieter, Schlagzeuglehrer aus Ostwestfalen, hat mir eine lange Mail mit Wünschen für den Podcast geschrieben. Daraus wird ein Ritt durch viele Themen: warum der Monolog für mich eine Form des Denkens ist, meine Informationsdiät gegen die Reizüberflutung, warum ich Wissenschaftler einlade, obwohl es „nichts über die Erfahrung von Musikern geht“, wie ich mit Trollen umgehe, Achtsamkeit beim Üben, warum Notenlesen auf der Gitarre so schwer ist und weshalb ihr von mir keine Equipment-Videos sehen werdet.
Kapitel:
00:00 Intro
00:50 Marco: Akkorde als Farben, Bilder und Tastenmuster lernen?
23:05 Ben: Ist „Blues You Can Use“ zu schwer für Anfänger?
33:15 Besser üben: weniger Themen, mehr Konzentration
39:40 Dieter: Monolog oder mehr Gäste? Informationsflut und Denkzeit
51:20 Musiker-Erfahrung oder Wissenschaft?
58:30 Wie ich mit Hass-Kommentaren umgehe
1:02:20 Achtsamkeit beim Üben
1:04:30 Notenlesen auf der Gitarre
1:09:30 Warum ich keine Equipment-Videos mache
1:15:00 Verabschiedung
Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com
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