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    Kopflastig. Der Podcast über Musik, Lernen & das Leben178. Mit 40 Kindern gleichzeitig Gitarre spielen | Burkhard Mikolai über bunte Noten und Klassenmusizieren

    Episode

    0:00 / 0:00 156,3 MB

    Mein Gast heute ist Burkhard Mikolai, Gitarrist und Fachbereichsleiter für Klassenmusizieren an der Musikschule Oder-Spree in Brandenburg. Er unterrichtet seit über zwanzig Jahren komplette Schulklassen an der Gitarre, mit bis zu vierzig Kindern gleichzeitig. Ohne ausgewählte Schüler, ohne Aufnahmeprüfung, einfach die Klasse so wie sie ist.

    Damit das überhaupt möglich wurde, hat er das Guitar Colour System entwickelt. Die Idee dahinter ist bestechend einfach: Nicht jede Note bekommt eine Farbe, sondern jede Saite. Dazu bekommt jeder Bund eine Zahl. Statt “spiel das G” heißt es dann “spiel die schwarze Drei”, und jedes Kind im Raum weiß sofort, was gemeint ist. Gelernt wird das über eine Geschichte von der gelben Sonne, die auf die grüne Wiese scheint.

    Wir sprechen darüber, warum gute Ideen immer aus den Stunden kommen, die nicht gut liefen, wie seine berühmte Karawanen-Geschichte die erste Unterrichtsstunde trägt, und warum er jedem Jahr ein Motto gibt: das Jahr des Mutes, das Jahr des Zuhörens, das Jahr des Vertrauens.

    Außerdem geht es um seinen Weg: Gitarre erst mit 13, Ausbildung in Tanz- und Unterhaltungsmusik zu DDR-Zeiten, eine elfköpfige Band in einem Berliner Hotel, in dem Bruce Springsteen übernachtete. Und darum, warum er sein gesamtes Material kostenlos ins Netz stellt, warum Puls und Hören wichtiger sind als Stücke, und weshalb er sich von Kollegen nicht wünscht, dass sie sein System nachmachen, sondern dass sie etwas Eigenes daraus entwickeln.

    Alle Materialien, Noten und Apps von Burkhard: https://www.bunte-noten.de
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    Kapitel:

    00:00 Intro
    00:36 Begrüßung: Was ist eigentlich Klassenmusizieren?
    02:40 Was sind bunte Noten?
    05:22 Die Geschichte von der gelben Sonne
    08:50 Wozu Notennamen überhaupt lernen?
    13:23 Gitarre erst mit 13: Burkhards Weg zur Musik
    20:48 Die Elfmann-Band im Berliner Grand Hotel
    23:57 Wie das Klassenmusizieren mit Bläsern begann
    29:40 Der Start des ersten Gitarrenprojekts
    34:55 Was er an der Förderschule gelernt hat
    39:53 Warum sein Material kostenlos ist
    42:08 Das Musikhaus: Fundamente statt Stücke
    49:26 Die erste Stunde: Die Karawane
    52:40 „Guter Unterricht ist, wenn die Kinder weitermachen wollen“
    55:50 Was die Kinder am Ende spielen
    1:01:48 Lässt sich das auf Erwachsene übertragen?
    1:09:37 Die Joker und die Jahresmottos
    1:10:35 Das Jahr des Zuhörens
    1:15:32 Die Frage des letzten Gastes
    1:30:15 Die Frage für den nächsten Gast: Rettet Musik die Welt?
    1:43:14 Sein Wunsch: Mitstreiter finden
    1:51:35 Bonusgespräch
    1:57:31 Die Vision: Musik als normale Familienaktivität
    2:05:08 Wie der Rest der Welt Musik lernt
    2:09:49 KI, Konsum und „Wir sind die Macher“

    175. Songs schreiben ohne Harmonielehre: Dän (Wise Guys, Alte Bekannte) über Texten und Komponieren

    Episode

    0:00 / 0:00 65,2 MB

    Mein Gast heute ist Daniel „Dän“ Dickopf, Gründer, Texter und Komponist der Wise Guys, die über 25 Jahre die erfolgreichste A-cappella-Band Deutschlands waren. Heute steht er mit Alte Bekannte auf der Bühne, schreibt Kinderlieder und gibt auf seinen Kanälen Einblicke ins Texten.

    Der überraschendste Satz der Folge kommt früh: Dän hat nie Harmonielehre gelernt, kann bis heute keine Noten schreiben und sieht genau das als Vorteil. Wir sprechen darüber, wie er trotzdem A-cappella-Sätze arrangiert, warum die Gitarre dafür reicht und wieso das Erfinden von Nebenstimmen beim Familiensingen der Türöffner für alles war.

    Dann geht es ans Handwerk: Woher Themen kommen, warum es fast kein Tabuthema gibt, wieso der Refrain wie eine Schlagzeile funktionieren muss und wie ein Reimlexikon ganze Songs inhaltlich umlenken kann. Dän erzählt, warum Deadlines ihm helfen, weshalb Couch und Fernseher seine größten Feinde sind und was Kreativ-Auszeiten im Ferienhaus bringen.

    Außerdem: Warum das erste Vorspielen eines eigenen Songs ein Entblößen ist, wie ein ehrlicher Kollege einen vermeintlich lustigen Song in die Tonne schickte, warum man Ideen nie löschen sollte und was er Leuten rät, die gerade einfach keine Lust zum Schreiben haben.

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    174. Wie man Berufsmusiker wird André Tolba (Dick Brave, Supercharge) über Handwerk und Zufälle

    Episode

    0:00 / 0:00 83,0 MB

    Mein Gast heute ist André Tolba, den viele als Adriano Batolba kennen: Gitarrist, Produzent und musikalischer Kopf hinter Dick Brave and the Backbeats, dem Rock’n’Roll-Projekt von Sascha, das 2004 auf Platz 1 der Charts landete. Er spielt mit Peter Kraus und mit Albie Donnelly’s Supercharge, hat Boppin‘ B produziert und arbeitet gerade an seiner eigenen Blues-Platte.

    Wir sprechen darüber, wie er mehrere Bands, Produktionen und eigenes Material unter einen Hut bekommt, warum er Social Media am liebsten abschaffen würde und wie alles anfing: mit der Single-Sammlung seiner verstorbenen Mutter, einer zufällig aufgenommenen Elvis-Doku und einem Kumpel, der nach einer einzigen Gitarrenstunde „Mein Hut, der hat drei Ecken“ spielen konnte.

    Der Wendepunkt kam mit 14, als Rick Abao, Berufsmusiker aus New Orleans, sein Lehrer und Mentor wurde. Von ihm stammt auch der Satz, der sich durch Andrés ganze Laufbahn zieht: Success is when preparation meets opportunity. Wir reden über Jazzstudium in Hilversum, was eine Hochschule kann und was nicht, welche Soft Skills kein Übezimmer beibringt und was man konkret üben sollte, wenn man Rock’n’Roll-Gitarre spielen will.

    Und dann die Dick-Brave-Geschichte: Wie aus einem einmaligen Gag auf einer Weihnachtsfeier ein Nummer-1-Album wurde, warum tanzende Eisbären auf N24 daran maßgeblich beteiligt waren und weshalb wirklich niemand das geplant hatte. Zum Schluss geht es um Vintage-Amps, Streaming und die Frage des letzten Gastes: Wie lässt sich KI-Kunst moralisch rechtfertigen?

    Kapitel folgen.

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    173. Vom Prog-Metal zur Konzertgitarre: Markus Steffen (Subsignal) über sein Album „La Tristeza Del Mar“

    Episode

    0:00 / 0:00 89,4 MB

    Mein Gast heute ist Markus Steffen: Mitgründer der Prog-Metal-Pioniere Sieges Even, Gitarrist und Songwriter von Subsignal, klassischer Gitarrist, Lehrbuch-Autor und aktuell mein eigener Gitarrenlehrer. Anlass ist sein neues Konzertgitarren-Album „La Tristeza Del Mar“, eingespielt auf sechssaitiger Konzertgitarre und elfsaitiger Altgitarre.

    Wir sprechen darüber, wie so ein Album entsteht: vom Manuskript-Stapel aus der Corona-Zeit über die Konzeptfindung bis zur Aufnahme, bei der die Tagesform mitentscheidet. Markus erklärt, wie er mit Bildern, Titeln und Erinnerungen komponiert, warum viele Stücke Gedenkstücke für Verstorbene sind und wieso man Bach spielen sollte, wenn man Komposition verstehen will.

    Dann reisen wir zurück: Angus Young im Starschnitt, die erste SG-Kopie, die Kellerband mit dem besten Freund, tägliche Proben mit Sieges Even, Demotapes auf dem Tascam-4-Spur, Tape-Trading und Fanzines, bis 1988 der erste Plattenvertrag kam, da war Markus 19. Und wir klären, warum er trotz Metal-Karriere der Konzertgitarre verfiel, was Julian Bream damit zu tun hat, warum Unterrichten ihn zum besseren Musiker gemacht hat und wie er nach über 40 Jahren im Musikgeschäft auf früher und heute blickt.

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    172. Richtig üben: Was Deliberate Practice wirklich bedeutet | Interview mit Prof. Dr. Andreas C. Lehmann

    Episode

    0:00 / 0:00 72,3 MB

    Heute wird es wissenschaftlich fundiert! Mein Gast ist Prof. Dr. Andreas C. Lehmann, Professor für Systematische Musikwissenschaft und Musikpsychologie an der Hochschule für Musik Würzburg. Er war Postdoc bei Anders Ericsson, dem Forscher hinter dem Konzept „Deliberate Practice“, das durch die berühmte 10.000-Stunden-Regel um die Welt ging.

    Wir klären, was bewusstes Üben wirklich bedeutet und warum Rumjammen nicht dazugehört, wie viele Stunden konzentriertes Üben pro Tag überhaupt möglich sind und was von den Geschichten über 12-Stunden-Übetage zu halten ist. Lehmann erklärt das Herzstück seiner Forschung, die mentalen Repräsentationen: Warum Anfänger glauben, lauter zu spielen, es aber nicht tun, was der Halbtempo-Test über dein Können verrät und warum die Motorik bei Anfängern fast die ganze Aufmerksamkeit auffrisst.

    Außerdem: Wie er durch puren Zufall bei Ericsson landete, warum Mozart, Rubinstein und Michael Jackson beim Üben ständig beaufsichtigt wurden, wieso Jazzer anders üben müssen als Klassiker, das geniale Weihnachtsmann-Beispiel eines Geigenlehrers und die große Frage: Gibt es Talent überhaupt? Seine Antwort im Ericsson-Stil: „What’s the evidence?“

    Kapitel:
    00:00 Begrüßung: Prof. Dr. Andreas C. Lehmann
    01:50 Erste Berührungspunkte mit Musik und Solfège
    04:40 Purer Zufall: Wie er Postdoc bei Anders Ericsson wurde
    07:45 Was ist Deliberate Practice wirklich?
    13:35 Raus aus der Komfortzone: Mentale Repräsentationen
    17:20 Warum Anfänger sich nicht zuhören können (die Pizza-Regel)
    20:05 Wie viele Stunden Üben pro Tag sind möglich?
    22:05 10 Stunden am Tag üben: Mythos oder Realität?
    24:30 Schumann, Mozart und die Wunderkinder: Die Rolle der Umgebung
    29:30 So läuft Unterricht an der Musikhochschule
    31:25 Die optimale Lehrsituation: Meister und Schüler
    33:15 Deliberate Practice in anderen Domänen: Schach, Jazz, BMX
    42:05 Von Liszt bis Malmsteen: Wie sich Virtuosität entwickelt
    46:00 Übe-Mythen und Halbwissen: Was stimmt wirklich?
    48:20 Guter Spieler, schlechter Lehrer? Das Weihnachtsmann-Beispiel
    52:15 Die große Frage: Gibt es Talent?
    57:05 Das Labyrinth-Bild: Sein eigener Lehrer werden
    1:00:35 Die Traditionsfrage von Dr. Gerard Madden
    1:02:50 Verabschiedung

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156. Peter Fischer: Die unbequemen Wahrheiten des Gitarren-Meisters

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In dieser spannenden Folge von Koplastig – Gitarre & Bass im Gespräch begrüßen Vitali und Sebastian den legendären deutschen Gitarrenlehrer und Bestseller-Autor Peter Fischer (Rock Guitar Secrets, Masters Of Rock Guitar, Survival Guitar u.v.m.).

Peter erzählt ausführlich von seinen beeindruckenden Anfängen: Wie er bereits als Jugendlicher Gitarrenunterricht gab, in Tonstudios professionelle Aufnahmen für andere Bands einspielte und schließlich ans renommierte Guitar Institute of Technology (GIT) nach Los Angeles kam. Außerdem berichtet er, wie es zu seinem langjährigen Erfolg als Lehrbuchautor beim AMA Verlag kam.

Die Folge ist gespickt mit wertvollen Lektionen für alle Gitarristen:

  • Warum stundenlanges YouTube-Schauen kein echtes Üben ist

  • Warum deine Aufmerksamkeitsfähigkeit eines der wichtigsten „Musikinstrumente“ ist

  • Warum es extrem lohnend sein kann, sich hin und wieder richtig tief in ein einziges Thema zu vergraben

  • Und viele weitere praktische, ehrliche und teilweise unbequeme Einsichten aus über 40 Jahren Profi-Erfahrung.

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener – diese Episode liefert echten Mehrwert und hilft dir, bewusster und effektiver zu üben.

🎶 Peter Fischer Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/1YG4We7deMtpbtLef1mB7O?si=NHyp1524R4-ZWfNns1zxHw

🌍 Peter Fischer Webseite: https://peterfischer.info/

💻 Peter Fischer YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/PeterFischer1908

155. KAWA-Kreativität nach Birkenbihl & Musik-ABC Teil 2

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In dieser zweiten Folge unserer Birkenbihl-ABC-Reihe machen wir genau da weiter, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben: Wir vervollständigen die Buchstaben, die in der ersten Sendung zu kurz gekommen sind.

Wieder hat jeder von uns assoziativ seine eigene ABC-Liste zum Thema MUSIK erstellt – und das Ergebnis ist mindestens genauso bunt und überraschend wie im ersten Teil. Von vergessenen Klassikern über YouTube-Rabatte bis hin zu ganz persönlichen Musik-Erinnerungen: Wir vergleichen unsere Listen, lachen, staunen und plaudern entspannt weiter über alles, was Musik in uns auslöst.

Zusätzlich stellt Sebastian die beliebte KAWA-Technik von Vera F. Birkenbihl vor: „Kreative Ausbeute von Wort-Assoziationen“. Eine intensive und kreative Methode, bei der man zu den Buchstaben eines zentralen Begriffs Assoziationen sammelt – perfekt, um tiefer in ein Thema einzutauchen als mit einer klassischen ABC-Liste.

Gedanken-Playlist: Birkenbihl-ABC trifft unsere Musikwelt (Teil 2)

154. Gedanken Playlist: Birkenbihl-ABC trifft unsere Musikwelt

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In dieser Kopflastig-Folge zapfen wir nach Vera F. Birkenbihl das Unterbewusste an: Jeder von uns hat eine eigene ABC-Liste zum Thema MUSIK erstellt – frei assoziativ, ohne Druck, einfach alles, was einem spontan einfällt.

Das Ergebnis? Eine wilde Reise durch unsere persönlichen Musikwelten: Von Quintett über Oper bis Kontrabass, von YouTube-Musikbibliothek bis zu vergessenen Kindheitsliedern. Wir vergleichen unsere Listen, lachen über Überraschungen, graben tief in Erinnerungen und plaudern über alles, was Musik so besonders (und verrückt) macht.

Die Birkenbihl-ABC-Methode zeigt wieder einmal: Spannend, was einem so im Kopf herumwuselt: Gedanken-Playlist: Birkenbihl-ABC trifft unsere Musikwelt!

Wenn du die ABC-Methode selbst ausprobieren willst: Nimm ein Blatt, schreib A–Z senkrecht, wähle ein Thema (z. B. Musik, Liebe, Ängste…) und lass einfach alles raus, was kommt – egal in welcher Reihenfolge!

Was wäre DEIN erster Eintrag bei „Musik“? Schreib’s in die Kommentare! 👇

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#Birkenbihl #ABCMethode #Musik #Lernmethoden #Podcast #Kopflastig #VeraBirkenbihl #GedankenPlaylist #Assoziationen

Danke fürs Zuhören – lasst eure Gedanken playlisten! 🎶✨

153. Die Gehörbildungs-Lüge: Warum Liedanfänge nicht funktionieren (und was Jazzmusiker wirklich machen)

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In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung.

In dieser neuen Folge von Kopflastig packen wir ein Thema an, das fast jeden Musiker betrifft – und bei vielen für Frust sorgt: Gehörbildung. Sebastian hat vor 20 Jahren den Gehörbildungstest zur Aufnahme an der Jazz & Rock Hochschule Freiburg bestanden – und war damals stolz drauf. Heute sagt er: „Das war ein Fehler.“ Denn die klassische Methode, wie sie in Musikschulen überall gelehrt wird (Intervalle mit Liedanfängen wie „Happy Birthday“ oder „Star Wars“ merken), funktioniert in der Praxis gar nicht richtig – vor allem nicht, wenn du wirklich improvisieren, in einer Jam Session mitspielen oder schnell hören willst, was gerade läuft.

Wir schauen uns genau an, warum diese Methode versagt und was stattdessen wirklich hilft. Sebastian verrät, was Jazz-Legende Charlie Banacos seinen Schülern (wie z.B. Mike Stern, Jerry Bergonzi, Wayne Krantz, Jeff Berlin, etc…) gelehrt hat – eine radikal andere, praxisorientierte Art des Gehörtrainings, die viele Top-Jazzmusiker bis heute nutzen.

Außerdem gibt’s konkrete Tipps für den Einstieg: – Wie fängt man als Erwachsener (oder fortgeschrittener Anfänger) sinnvoll mit moderner Gehörbildung an? – Welche Mindestanforderungen solltest du irgendwann hören und sofort erkennen können, um ein wirklich guter, flexibler Musiker zu werden? – Welche Übungen bringen am schnellsten Fortschritt – und was kannst du schon heute Abend ausprobieren?

Ob du gerade für eine Aufnahmeprüfung übst, in Bands spielst oder einfach besser improvisieren willst: Diese Folge räumt mit Mythen auf und zeigt den Weg, der in der echten Musikwelt funktioniert.

Hör rein – und lass dir dein Gehör nicht länger von Kinderliedern sabotieren. 🎧

Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies auf PATREON tun: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast/

150. Suno, KI und die dunkle Musikzukunft – Unser Take zu Adam Neelys Warnung

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In dieser Folge von Kopflastig tauchen wir tief in Adam Neelys fast 1,5-stündiges Video-Essay „Suno, AI Music, and the Bad Future“ ein – eine der schärfsten und nachdenklichsten Auseinandersetzungen mit generativer KI in der Musik, die es bisher gibt.

Wir arbeiten die zentralen Thesen heraus: Wie Suno und Co. Musik als passives Konsumgut und schnelles Content-Produkt umdeuten wollen, warum der CEO „jeder sollte kreieren“ propagiert – aber eigentlich nur Prompts eingeben lässt –, Deskilling, musikalischen Narzissmus, fehlende Einflüsse und Vorbilder, die Umkehrung von Werten („Impatience“ als neue Tugend, schneller = besser), techno-kapitalistische Futurismus-Visionen à la Marc Andreessen und die drohende Entfremdung von echter, lebendiger Musik.

Gleichzeitig diskutieren wir kritisch und ausgewogen: Ist Musik wirklich nur noch „Content“ wie Videospiele? Brauchen wir 500 Songs pro Tag oder eher mehr Zeit für echten Ausdruck? Was verliert man, wenn man nie ein Instrument spielt, nie nach Gehör lernt oder nie live mit anderen jammt? Und wo könnte Suno tatsächlich sinnvoll sein – z. B. für Funktionsmusik, Lernhilfen, Meditation oder schnelle Ideen in Serien/Film? Wir bringen eigene Perspektiven ein: Vergleiche zu Theater vs. Kino (live, fehlerhaft, authentisch vs. perfektioniert und beliebig reproduzierbar), die McDonaldisierung von Musik durch Autotune & Co., die Frage, ob Bücher oder Musik „passiv“ sein müssen (und warum das in anderen Kulturen gar nicht so gesehen wird), unsere persönlichen Werte und warum Sebastian die Trennung von LIVE MUSIK und PRODUZIERTE MUSIK für essenziell hält.

Am Ende: Mehr Fake wird kommen – aber muss das das Ende guter, menschlicher Musik bedeuten? Oder eine Chance, das Echte wieder stärker wertzuschätzen? Eine kopflastige, teils alarmierte, teils hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der vielleicht größten Disruption, die die Musik je erlebt hat. Hört rein, denkt mit – und spielt danach vielleicht doch mal wieder ein paar Töne selbst. 🎸

#Kopflastig #AIMusik #Suno #AdamNeely #MusikZukunft

149. Zu spät? Von wegen! Warum Erwachsene Instrumente oft besser lernen (als man denkt)

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Vitali hat sich gerade in den Kontrabass verliebt – und zwar als Erwachsener, der schon weiß, was er will. Aus seinen ersten Erfahrungen entsteht in dieser Folge ein offenes Gespräch: Wie lernt man eigentlich ein neues Instrument richtig? Und vor allem: Ist es als Erwachsener wirklich „zu spät“ – oder hat man sogar Vorteile, die Kinder nie haben?

Wir räumen mit dem Mythos auf, dass Kinder immer die besseren Lerner sind. Klar: Die haben mehr Neuroplastizität, weniger Alltagsstress und pure Begeisterungsfähigkeit. Aber Erwachsene? Die bringen Disziplin, Geduld, jahrelanges Musikwissen, bessere Konzentration, klare Ziele und vor allem: echten eigenen Antrieb mit. Dazu Geld für guten Unterricht, Kontakte zu anderen Musikern und die Freiheit, den eigenen Geschmack zu verfolgen – ohne Druck von außen.

Falls du schon mal gedacht hast „Ach, das hätte ich als Kind anfangen sollen“ – hör rein. Diese Folge motiviert dich vielleicht genau jetzt loszulegen. Weil: Zu spät? Von wegen!

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#gitarre #kontrabass #instrumentlernen #erwachsenlernen #musiklernen #spätzünder #kopflastig

139. KI-Song zerlegt: Akkorde, Rhythmik & verborgene Details

0:00 / 0:00 75,5 MB

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In dieser Folge nehmen wir einen echten KI-Song unter die musikwissenschaftliche Lupe – und zwar keinen x-beliebigen Prompt-Schnellschuss, sondern einen Track, den ein Schüler von Sebastian selbst mit Suno AI erschaffen hat.

Gemeinsam zerlegen wir den Song Schicht für Schicht und schauen ganz genau hin:

– Songstruktur & Dramaturgie: Wie ist der Spannungsverlauf des Songs? Wo sind Hoch- und Tiefpunkte in der Musik?
– Harmonik & Akkordfolgen: Welche Progressionen nutzt Suno? Sind die Akkorde eher clever oder eher „Standard“?
– Rhythmik & Groove: Welche Rhythmen verwendet verwendet? – Instrumente…
– und vieles mehr!

Ein tiefgehender, ehrlicher Blick hinter die Fassade eines KI-generierten Hits – ohne Hype, ohne Verteufelung, dafür mit viel Musiktheorie und offenen Ohren.

Hört rein und lasst euch überraschen! 🎧 Und wie immer: Bleibt kopflastig!

138. Überbewertete Gitarristen & eure anderen Hot Takes Q&A Teil 2

0:00 / 0:00 72,1 MB

Der Q&A-Marathon geht weiter – und wird richtig kontrovers! In Teil 2 von eurem Feedback-Special packen wir die heißen Eisen aus: Welche Gitarristen sind total überbewertet (und warum wir uns trauen, das zu sagen)? Habt ihr noch große musikalische Träume – und wo seht ihr euch in 5 Jahren auf der Bühne des Lebens? Wie würde euer Signature-Instrument aussehen, das ultimative Custom-Design für den Rockstar in euch? Und praktisch wie eh und je: Tipps, wie du Gegenmelodien und zweite Stimmen für die Bläser in deiner Band erfindest, ohne dass es chaotisch wird.

Von ehrlichen Hot Takes über Ikonen bis zu visionären Vibes und Band-Hacks – das ist Kopflastig pur, ohne Filter und mit vollem Einsatz. Wenn ihr Teil 1 verpasst habt: Holt nach, die Fragen explodieren da schon! Dank eurer Flut an Input aus Instagram, Discord und YouTube rocken wir das Ganze in zwei Episoden – und es war episch.

Hört rein, lasst eure eigenen Takes in den Comments und teilt, was euch umhaut. Musikträume werden wahr – fangt an, sie laut zu machen!

Und wie immer: Bleibt kopflastig! 🙂

Sebastians Thomann Affiliate-Link: https://thmn.to/thocf/4cyvct186f

137. Q&A ohne Filter: Instrumente-Wahl, App-Tipps & eine Welt ohne Musik

0:00 / 0:00 68,9 MB

In dieser Kopflastig-Special beantworten wir eure brennendsten Fragen: Was würdet ihr heute anders angehen, wenn ihr euer Instrument neu starten könntet? Welche Apps und Tools sind der Game-Changer für Anfänger und Profis? Und – der ultimative Mind-Bender: Könnt ihr euch eine Welt ohne Musik vorstellen? Von Hacks, die euch Zeit sparen, bis zu philosophischen Trips in die Stille – wir legen alles offen.

Dank eurer Wahnsinns-Beteiligung auf Instagram, Discord und YouTube sind so viele Perlen reingerauscht, dass wir glatt zwei Folgen brauchen: Diese hier rockt mit den Highlights, und nächste Woche knöpfen wir uns den Rest vor. Hört rein, lasst euch inspirieren und teilt eure eigenen Takes – Musik ist (leider) zu geil, um sie allein zu machen!

Und wie immer: Bleibt kopflastig! 🙂

136. Analytisches Hören entschlüsselt: Musik bewusster wahrnehmen

0:00 / 0:00 73,7 MB

Text Vitali