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    Kopflastig. Der Podcast über Musik, Lernen & das Leben178. Mit 40 Kindern gleichzeitig Gitarre spielen | Burkhard Mikolai über bunte Noten und Klassenmusizieren

    Episode

    0:00 / 0:00 156,3 MB

    Mein Gast heute ist Burkhard Mikolai, Gitarrist und Fachbereichsleiter für Klassenmusizieren an der Musikschule Oder-Spree in Brandenburg. Er unterrichtet seit über zwanzig Jahren komplette Schulklassen an der Gitarre, mit bis zu vierzig Kindern gleichzeitig. Ohne ausgewählte Schüler, ohne Aufnahmeprüfung, einfach die Klasse so wie sie ist.

    Damit das überhaupt möglich wurde, hat er das Guitar Colour System entwickelt. Die Idee dahinter ist bestechend einfach: Nicht jede Note bekommt eine Farbe, sondern jede Saite. Dazu bekommt jeder Bund eine Zahl. Statt “spiel das G” heißt es dann “spiel die schwarze Drei”, und jedes Kind im Raum weiß sofort, was gemeint ist. Gelernt wird das über eine Geschichte von der gelben Sonne, die auf die grüne Wiese scheint.

    Wir sprechen darüber, warum gute Ideen immer aus den Stunden kommen, die nicht gut liefen, wie seine berühmte Karawanen-Geschichte die erste Unterrichtsstunde trägt, und warum er jedem Jahr ein Motto gibt: das Jahr des Mutes, das Jahr des Zuhörens, das Jahr des Vertrauens.

    Außerdem geht es um seinen Weg: Gitarre erst mit 13, Ausbildung in Tanz- und Unterhaltungsmusik zu DDR-Zeiten, eine elfköpfige Band in einem Berliner Hotel, in dem Bruce Springsteen übernachtete. Und darum, warum er sein gesamtes Material kostenlos ins Netz stellt, warum Puls und Hören wichtiger sind als Stücke, und weshalb er sich von Kollegen nicht wünscht, dass sie sein System nachmachen, sondern dass sie etwas Eigenes daraus entwickeln.

    Alle Materialien, Noten und Apps von Burkhard: https://www.bunte-noten.de
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    Kapitel:

    00:00 Intro
    00:36 Begrüßung: Was ist eigentlich Klassenmusizieren?
    02:40 Was sind bunte Noten?
    05:22 Die Geschichte von der gelben Sonne
    08:50 Wozu Notennamen überhaupt lernen?
    13:23 Gitarre erst mit 13: Burkhards Weg zur Musik
    20:48 Die Elfmann-Band im Berliner Grand Hotel
    23:57 Wie das Klassenmusizieren mit Bläsern begann
    29:40 Der Start des ersten Gitarrenprojekts
    34:55 Was er an der Förderschule gelernt hat
    39:53 Warum sein Material kostenlos ist
    42:08 Das Musikhaus: Fundamente statt Stücke
    49:26 Die erste Stunde: Die Karawane
    52:40 „Guter Unterricht ist, wenn die Kinder weitermachen wollen“
    55:50 Was die Kinder am Ende spielen
    1:01:48 Lässt sich das auf Erwachsene übertragen?
    1:09:37 Die Joker und die Jahresmottos
    1:10:35 Das Jahr des Zuhörens
    1:15:32 Die Frage des letzten Gastes
    1:30:15 Die Frage für den nächsten Gast: Rettet Musik die Welt?
    1:43:14 Sein Wunsch: Mitstreiter finden
    1:51:35 Bonusgespräch
    1:57:31 Die Vision: Musik als normale Familienaktivität
    2:05:08 Wie der Rest der Welt Musik lernt
    2:09:49 KI, Konsum und „Wir sind die Macher“

    175. Songs schreiben ohne Harmonielehre: Dän (Wise Guys, Alte Bekannte) über Texten und Komponieren

    Episode

    0:00 / 0:00 65,2 MB

    Mein Gast heute ist Daniel „Dän“ Dickopf, Gründer, Texter und Komponist der Wise Guys, die über 25 Jahre die erfolgreichste A-cappella-Band Deutschlands waren. Heute steht er mit Alte Bekannte auf der Bühne, schreibt Kinderlieder und gibt auf seinen Kanälen Einblicke ins Texten.

    Der überraschendste Satz der Folge kommt früh: Dän hat nie Harmonielehre gelernt, kann bis heute keine Noten schreiben und sieht genau das als Vorteil. Wir sprechen darüber, wie er trotzdem A-cappella-Sätze arrangiert, warum die Gitarre dafür reicht und wieso das Erfinden von Nebenstimmen beim Familiensingen der Türöffner für alles war.

    Dann geht es ans Handwerk: Woher Themen kommen, warum es fast kein Tabuthema gibt, wieso der Refrain wie eine Schlagzeile funktionieren muss und wie ein Reimlexikon ganze Songs inhaltlich umlenken kann. Dän erzählt, warum Deadlines ihm helfen, weshalb Couch und Fernseher seine größten Feinde sind und was Kreativ-Auszeiten im Ferienhaus bringen.

    Außerdem: Warum das erste Vorspielen eines eigenen Songs ein Entblößen ist, wie ein ehrlicher Kollege einen vermeintlich lustigen Song in die Tonne schickte, warum man Ideen nie löschen sollte und was er Leuten rät, die gerade einfach keine Lust zum Schreiben haben.

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    174. Wie man Berufsmusiker wird André Tolba (Dick Brave, Supercharge) über Handwerk und Zufälle

    Episode

    0:00 / 0:00 83,0 MB

    Mein Gast heute ist André Tolba, den viele als Adriano Batolba kennen: Gitarrist, Produzent und musikalischer Kopf hinter Dick Brave and the Backbeats, dem Rock’n’Roll-Projekt von Sascha, das 2004 auf Platz 1 der Charts landete. Er spielt mit Peter Kraus und mit Albie Donnelly’s Supercharge, hat Boppin‘ B produziert und arbeitet gerade an seiner eigenen Blues-Platte.

    Wir sprechen darüber, wie er mehrere Bands, Produktionen und eigenes Material unter einen Hut bekommt, warum er Social Media am liebsten abschaffen würde und wie alles anfing: mit der Single-Sammlung seiner verstorbenen Mutter, einer zufällig aufgenommenen Elvis-Doku und einem Kumpel, der nach einer einzigen Gitarrenstunde „Mein Hut, der hat drei Ecken“ spielen konnte.

    Der Wendepunkt kam mit 14, als Rick Abao, Berufsmusiker aus New Orleans, sein Lehrer und Mentor wurde. Von ihm stammt auch der Satz, der sich durch Andrés ganze Laufbahn zieht: Success is when preparation meets opportunity. Wir reden über Jazzstudium in Hilversum, was eine Hochschule kann und was nicht, welche Soft Skills kein Übezimmer beibringt und was man konkret üben sollte, wenn man Rock’n’Roll-Gitarre spielen will.

    Und dann die Dick-Brave-Geschichte: Wie aus einem einmaligen Gag auf einer Weihnachtsfeier ein Nummer-1-Album wurde, warum tanzende Eisbären auf N24 daran maßgeblich beteiligt waren und weshalb wirklich niemand das geplant hatte. Zum Schluss geht es um Vintage-Amps, Streaming und die Frage des letzten Gastes: Wie lässt sich KI-Kunst moralisch rechtfertigen?

    Kapitel folgen.

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    173. Vom Prog-Metal zur Konzertgitarre: Markus Steffen (Subsignal) über sein Album „La Tristeza Del Mar“

    Episode

    0:00 / 0:00 89,4 MB

    Mein Gast heute ist Markus Steffen: Mitgründer der Prog-Metal-Pioniere Sieges Even, Gitarrist und Songwriter von Subsignal, klassischer Gitarrist, Lehrbuch-Autor und aktuell mein eigener Gitarrenlehrer. Anlass ist sein neues Konzertgitarren-Album „La Tristeza Del Mar“, eingespielt auf sechssaitiger Konzertgitarre und elfsaitiger Altgitarre.

    Wir sprechen darüber, wie so ein Album entsteht: vom Manuskript-Stapel aus der Corona-Zeit über die Konzeptfindung bis zur Aufnahme, bei der die Tagesform mitentscheidet. Markus erklärt, wie er mit Bildern, Titeln und Erinnerungen komponiert, warum viele Stücke Gedenkstücke für Verstorbene sind und wieso man Bach spielen sollte, wenn man Komposition verstehen will.

    Dann reisen wir zurück: Angus Young im Starschnitt, die erste SG-Kopie, die Kellerband mit dem besten Freund, tägliche Proben mit Sieges Even, Demotapes auf dem Tascam-4-Spur, Tape-Trading und Fanzines, bis 1988 der erste Plattenvertrag kam, da war Markus 19. Und wir klären, warum er trotz Metal-Karriere der Konzertgitarre verfiel, was Julian Bream damit zu tun hat, warum Unterrichten ihn zum besseren Musiker gemacht hat und wie er nach über 40 Jahren im Musikgeschäft auf früher und heute blickt.

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    172. Richtig üben: Was Deliberate Practice wirklich bedeutet | Interview mit Prof. Dr. Andreas C. Lehmann

    Episode

    0:00 / 0:00 72,3 MB

    Heute wird es wissenschaftlich fundiert! Mein Gast ist Prof. Dr. Andreas C. Lehmann, Professor für Systematische Musikwissenschaft und Musikpsychologie an der Hochschule für Musik Würzburg. Er war Postdoc bei Anders Ericsson, dem Forscher hinter dem Konzept „Deliberate Practice“, das durch die berühmte 10.000-Stunden-Regel um die Welt ging.

    Wir klären, was bewusstes Üben wirklich bedeutet und warum Rumjammen nicht dazugehört, wie viele Stunden konzentriertes Üben pro Tag überhaupt möglich sind und was von den Geschichten über 12-Stunden-Übetage zu halten ist. Lehmann erklärt das Herzstück seiner Forschung, die mentalen Repräsentationen: Warum Anfänger glauben, lauter zu spielen, es aber nicht tun, was der Halbtempo-Test über dein Können verrät und warum die Motorik bei Anfängern fast die ganze Aufmerksamkeit auffrisst.

    Außerdem: Wie er durch puren Zufall bei Ericsson landete, warum Mozart, Rubinstein und Michael Jackson beim Üben ständig beaufsichtigt wurden, wieso Jazzer anders üben müssen als Klassiker, das geniale Weihnachtsmann-Beispiel eines Geigenlehrers und die große Frage: Gibt es Talent überhaupt? Seine Antwort im Ericsson-Stil: „What’s the evidence?“

    Kapitel:
    00:00 Begrüßung: Prof. Dr. Andreas C. Lehmann
    01:50 Erste Berührungspunkte mit Musik und Solfège
    04:40 Purer Zufall: Wie er Postdoc bei Anders Ericsson wurde
    07:45 Was ist Deliberate Practice wirklich?
    13:35 Raus aus der Komfortzone: Mentale Repräsentationen
    17:20 Warum Anfänger sich nicht zuhören können (die Pizza-Regel)
    20:05 Wie viele Stunden Üben pro Tag sind möglich?
    22:05 10 Stunden am Tag üben: Mythos oder Realität?
    24:30 Schumann, Mozart und die Wunderkinder: Die Rolle der Umgebung
    29:30 So läuft Unterricht an der Musikhochschule
    31:25 Die optimale Lehrsituation: Meister und Schüler
    33:15 Deliberate Practice in anderen Domänen: Schach, Jazz, BMX
    42:05 Von Liszt bis Malmsteen: Wie sich Virtuosität entwickelt
    46:00 Übe-Mythen und Halbwissen: Was stimmt wirklich?
    48:20 Guter Spieler, schlechter Lehrer? Das Weihnachtsmann-Beispiel
    52:15 Die große Frage: Gibt es Talent?
    57:05 Das Labyrinth-Bild: Sein eigener Lehrer werden
    1:00:35 Die Traditionsfrage von Dr. Gerard Madden
    1:02:50 Verabschiedung

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166. Wie geht’s weiter? Die Zukunft des Podcasts – und wie das erwachsene Gehirn wirklich lernt!

0:00 / 0:00 63,8 MB

Vitali ist weg – der Podcast geht weiter. In dieser ersten Solo-Folge erzähle ich, wie es mit Kopflastig weitergeht: konkrete Themen statt reinem Plaudern, mehr Gäste (der erste hat bereits zugesagt!), eure Fragen als festes Format und vielleicht ein Segment namens „Antisocial Media“.

Außerdem geht’s um das, was mich nach fast 30 Jahren Gitarre beschäftigt: Gitarre üben. Warum lernt das erwachsene Gehirn nur mit voller Konzentration, Wiederholung und emotionaler Beteiligung? Was ist dran an 5-Minuten-Übeplänen. Und was ist Attention Residue? Warum habe ich meine Meinung übers Üben (und übers Notenlesen) immer wieder geändert? Und warum ist es ein Problem, wenn du dich mit deinen Gedanken und Meinungen identifizierst?

Schickt mir eure Fragen rund um Musik, Üben und Instrumente lernen an: kopflastigpodcast@gmail.com

165. Abschied nach 3 Jahren – die letzte Folge Kopflastig mit Vitali

0:00 / 0:00 63,7 MB

In dieser Folge wird’s emotional: Es ist die letzte gemeinsame Folge von Kopflastig. Nach drei Jahren und über 160 Folgen verabschiedet sich Vitali, um sich auf seinen eigenen Weg zu konzentrieren. Davor reden wir aber noch mal ausführlich übers Sommerloch im Musikerleben – und darüber, was für mich gerade alles spannender ist als das schöne Wetter.

Themen dieser Folge:
– Der „Erntesommer“ für Musiker: Festivals, Hochzeiten, Ostsee-Touren
– und warum Buddy in Concert trotzdem Sommerpause macht
– GEMA-Gebühren: Wie das Land NRW jetzt ehrenamtliche Vereine entlastet
– Warum die Zahl der Musikstudierenden drastisch zurückgeht – und ob man überhaupt noch Musik studieren muss
– KI, immer gleiche Thumbnails und die Hoffnung, dass uns das irgendwann langweilt
– Warum man bei Hitze schlechter Gitarre spielt (Stichwort: Feinmotorik und geschwollene Finger) – Unsere persönlichen Sommerhits und -alben – Mein neues Lieblingsbuch von Barry Galbraith und die Suche nach dem perfekten Fingersatz
– Cal Newports „Slow Productivity“ und der Gedanke vom Monotasking

Und zum Schluss: Abschied, Dankbarkeit und warum am Ende alles seinen Sinn hat Vitali, danke für drei Jahre. Es war immer schön mit dir.

Wenn euch der Podcast etwas bedeutet hat: Lasst Vitali zum Abschied einen lieben Kommentar da.

164. Bass-Bastelei, Schweden-Tour & warum James Brown keine Musiker-Musik ist

0:00 / 0:00 68,7 MB

Eine Folge quer durch alles, was uns gerade beschäftigt!

Vitali hat einen günstigen Bass zerlegt, Thunderbird-Tonabnehmer reingefräst und sich zum zweiten Mal im Leben ans Löten getraut. Bei Sebastian ist das frisch gebaute Pedalboard für den Rockabilly-Gig mit Frank Barracuda fertig… …inklusive der Erkenntnis, warum echte Pedale eigentlich nerven …

Dann wird’s wild: Touren als eingekaufter Gitarrist, Rock’n’Roll-Kreuzfahrten und die Frage, wie man eigentlich einen Gig spielt, den man mit nur einer Probe vorbereitet hat. Plus die schönste Ansage kurz vor dem Auftritt: „Spiel bitte nicht so viel.“

Außerdem reden wir über den James-Brown-Film, Doku-Tipps (Tote Hosen, Udo Lindenberg), die Amigos und ihren Abschied 2027, vergessene Platten wie Danny Gattons „American Music“, Big Jim Sullivan an Tom Jones‘ Seite und natürlich das Fender-Trademark-Drama, das gerade jeden Gitarren-YouTuber befällt.

Viel Spaß beim Hören! 🎧 Werbefrei dank euch – unterstützt den Podcast auf Patreon.

163. Didi Beck (Boppin’B): Bierflaschen, Burnout & warum Authentizität die KI schlägt

Didi Beck ist seit über 40 Jahren der Mann am Kontrabass von Boppin’B – einer Band, die ihre eigene Szene gegen sich aufgebracht hat. In dieser Folge erzählt er, warum bei Konzerten Bierflaschen flogen, wie Boppin’B moderne Coversongs als Rockabilly machte, lange bevor Dick Brave damit berühmt wurde, und warum die Band heute wieder fast nur eigene Songs spielt.

Wir reden über seinen Weg vom Basketballfeld zum Bass, über den HipHop-Opa in ihm (Advanced Chemistry, Dendemann, Retrogott), über Burnout mit Mitte 40 und wie ihn das Laufen zurückgeholt hat. Außerdem: Warum Didi glaubt, dass Authentizität unsere beste Waffe gegen KI-Musik ist, was er von James Browns Bandführung gelernt hat – und welche Bücher er nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

Eine Folge über Musik als Beat, übers Dranbleiben statt Talent und darüber, was bleibt, wenn man eine Band ein halbes Leben lang zusammenhält.

Didi Beck / Boppin’B: https://www.boppinb.de/
Didi Beck Instagam: https://www.instagram.com/boppinb_didi/
Didi Beck YouTube: https://www.youtube.com/@didibeckmusic

162. Persönlichkeitstest für Musiker: Erkenne dich selbst und deine Band

0:00 / 0:00 62,8 MB

Kennst du dich wirklich selbst – als Musiker und als Mensch?

In dieser Folge sprechen Sebastian und Vitali über Persönlichkeitstests für Musiker: Was bringen sie wirklich? Wie helfen sie in der Band, im Unterricht und im Alltag als Musiker?

Wir haben beide den Persönlichkeitstest von Stefanie Stahl gemacht – und waren überrascht, wie genau die Ergebnisse uns getroffen haben. Wir reden offen darüber, was wir über uns selbst gelernt haben und warum das für jeden Musiker relevant ist.

Themen dieser Folge:

  • Persönlichkeitstest für Musiker – was steckt dahinter?

  • Der Stefanie Stahl Test – was sagen die Ergebnisse wirklich aus?

  • Persönliche Gebrauchsanweisung – so funktionierst du wirklich

  • Bandkonflikte verstehen und vermeiden

  • Selbstreflexion als Musiker: Stärken und Schwächen kennen

  • Introvertierte vs. extrovertierte Musiker auf der Bühne

  • Warum Selbstkenntnis wichtiger ist als Technik

Egal ob du in einer Band spielst, Gitarrenunterricht gibst oder einfach leidenschaftlicher Hobbymusiker bist – diese Folge gibt dir neue Perspektiven auf dich selbst und dein Musikmachen.

161. Bassist & Steuerberater: Der Steuerbassmann erklärt, wie Musiker legal Steuern sparen

0:00 / 0:00 86,7 MB

Helmut Kunstmann – Bassist, Steuerberater & Gründer der Kanzlei „Der Steuerbassmann“ – zu Gast im Kopflastig Podcast.

Helmut führte jahrzehntelang ein Doppelleben: tagsüber Steuerberater, abends Bassist. Heute verbindet er beides – und berät Musiker, Schauspieler und Kreative in genau den Steuerfragen, die sonst niemand versteht.

In dieser Folge sprechen wir über:

🎸 Was „Liebhaberei“ steuerlich bedeutet – und warum das für Musiker gefährlich werden kann

📉 Verluste in der Anlaufphase: Wann erkennt das Finanzamt sie an, wann nicht?

🧾 Was jeder Berufsmusiker von Anfang an beachten sollte (Belege, Buchhaltung, Gewinnermittlung)

💡 Legale Wege, die Steuerlast zu senken – von Vorausmiete bis Zahlungsverschiebung

🌍 Internationale Sachverhalte: Wenn Bandmitglieder in verschiedenen Ländern leben

🎟️ Warum Konzertbesuche für Profis Betriebsausgaben sind

Egal ob du gerade deine erste Gage kassiert hast oder schon länger von der Musik lebst – diese Folge gibt dir praxisnahes Wissen, das dich vor teuren Fehlern schützt.

🔗 Kanzlei „Der Steuerbassmann“: [Link einfügen]

Kopflastig Podcast – Musik, Mindset & das Leben dahinter.

160. Dopamin-Hijack, Ausbrennen, rohe Musik: Was Musiker 2026 wirklich beschäftigt

0:00 / 0:00 96,3 MB

In dieser Folge sprechen Vitali und Sebastian über das, was Musiker aktuell wirklich umtreibt:
Die Sehnsucht nach Echtheit, den Unterschied zwischen Künstler und Content Creator, und warum so viele Musiker still und leise aufhören. Außerdem: Was hat Dopamin mit deiner Kreativität zu tun? Warum du dich manchmal bewusst „aushungern“ musst, um wieder wirklich Musik machen zu wollen – und was eine Erdbeere nach fünf Tagen Fasten damit zu tun hat.

Themen dieser Folge:
– Rohe vs. perfekte Musik – was bewegt uns wirklich?
– Künstler oder Content Creator: Wer steht da eigentlich vor der Kamera?
– Warum Musiker ausbrennen (und wie man es vermeidet)
– Musik als Ausgleich statt als Performance
– Kreativität ohne Dopamin-Hijack: Arbeiten ohne dauernd online zu sein

Eine Folge ohne festes Thema, aber mit rotem Faden und vielen Gedanken, die gerade wichtig sind.

159. 2 Jahre Gitarre – und nichts vorspielen können? (Q&A)

0:00 / 0:00 74,8 MB

Ihr habt geschrieben – wir antworten. In dieser Q&A-Folge nehmen sich Sebastian und Vitali drei Fragen aus der Community vor, die viele kennen dürften:

🎸 Ansgar kämpft mit einem riesigen Übe-Berg: Carter Picking, Fingerstyle, Blattspiel, Klassik, Blues – und obendrauf noch das Dominic-Miller-Beatles-Buch. Wie kommt man da raus?

🔥 David fragt: Was mache ich, wenn mich jemand spontan bittet, etwas vorzuspielen – am Lagerfeuer, bei der Oma, auf der Party? Wie baut man sich ein Repertoire auf, ohne den Druck zu spüren?

🎵 Andreas aus NRW stellt die große Frage: Kann Musik heute noch politisch bewegen – so wie einst Lennon, Springsteen oder Wolf Biermann?

Ehrlich, direkt und mit konkreten Tipps – wie immer.

Und wie immer: Bleibt kopflastig!

👋 Kopflastig wächst – und ihr könnt Teil davon sein! 🚀 Vitali und ich haben unsere Patreon-Seite gestartet: Bonusmaterial, Livestreams und direkter Kontakt zu uns warten auf euch. Jetzt reinschauen: https://www.patreon.com/cw/KopflastigPodcast

158. Ich übe jeden Tag – und trotzdem reicht die Zeit nie: Christins Übechaos

0:00 / 0:00 63,2 MB

Christin spielt Bass, Gitarre und Gesang – übt für ein Akustik-Duo, eine Metal-Band und will nebenbei noch ihre Lieblingssongs nicht vergessen. Klingt bekannt? Ihr geht es vermutlich wie vielen Musikern: zu viel Stoff, zu wenig Zeit, und das Gefühl, nie wirklich voranzukommen.

Statt ihre Frage einfach zu beantworten, haben wir Christin direkt eingeladen. Im Gespräch mit Sebastian und Vitali reden wir offen darüber, wie man das tägliche Üben strukturiert – wenn man mehrere Instrumente, unterschiedliche Bands und verschiedene Ziele unter einen Hut bringen muss.

Das ist gleichzeitig der Auftakt einer neuen Rubrik: Hörer:innen als Gäste. Echte Fragen, echte Probleme, ehrliche Gespräche.

Was uns alle beschäftigt: Wann hört Pflichtprogramm auf – und wann darf man einfach spielen, was man liebt?

157. Mit 30+ Profi-Musiker werden: Geht das überhaupt?

0:00 / 0:00 88,4 MB

Eine Hörerfrage hat diese Folge ausgelöst: Kann man als Quereinsteiger — ohne Vorkenntnisse, ohne Musikausbildung — in die Musik einsteigen und damit Geld verdienen?

Vitali und Sebastian nehmen die Frage ernst und gehen sie systematisch an: Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, als Musiker seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Und wie realistisch ist es, in diese Bereiche als Spätzünder einzusteigen?

Dabei zeigen die beiden, dass es durchaus Vorbilder gibt — zum Beispiel Bill Withers, der sein erstes Album mit 32 veröffentlichte, nie eine formale Musikausbildung genoss und vorher einfach in einer Fabrik arbeitete.

Am Ende liefert Sebastian einen Vortrag des Neurobiologen Gerald Hüter, der eine klare Botschaft hat: Der Mensch ist dazu gemacht, ein Leben lang zu lernen — und kann prinzipiell alles lernen, wenn er es wirklich will.

Eine Folge für alle, die sich fragen, ob der Zug für sie schon abgefahren ist. Spoiler: vielleicht nicht.

Vortrag von Gerald Hüther auf YouTube: https://youtu.be/7UZoF56D4MY?si=RonIVodRc0F03rG6