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    Kopflastig. Der Podcast über Musik, Lernen & das Leben178. Mit 40 Kindern gleichzeitig Gitarre spielen | Burkhard Mikolai über bunte Noten und Klassenmusizieren

    Episode

    0:00 / 0:00 156,3 MB

    Mein Gast heute ist Burkhard Mikolai, Gitarrist und Fachbereichsleiter für Klassenmusizieren an der Musikschule Oder-Spree in Brandenburg. Er unterrichtet seit über zwanzig Jahren komplette Schulklassen an der Gitarre, mit bis zu vierzig Kindern gleichzeitig. Ohne ausgewählte Schüler, ohne Aufnahmeprüfung, einfach die Klasse so wie sie ist.

    Damit das überhaupt möglich wurde, hat er das Guitar Colour System entwickelt. Die Idee dahinter ist bestechend einfach: Nicht jede Note bekommt eine Farbe, sondern jede Saite. Dazu bekommt jeder Bund eine Zahl. Statt “spiel das G” heißt es dann “spiel die schwarze Drei”, und jedes Kind im Raum weiß sofort, was gemeint ist. Gelernt wird das über eine Geschichte von der gelben Sonne, die auf die grüne Wiese scheint.

    Wir sprechen darüber, warum gute Ideen immer aus den Stunden kommen, die nicht gut liefen, wie seine berühmte Karawanen-Geschichte die erste Unterrichtsstunde trägt, und warum er jedem Jahr ein Motto gibt: das Jahr des Mutes, das Jahr des Zuhörens, das Jahr des Vertrauens.

    Außerdem geht es um seinen Weg: Gitarre erst mit 13, Ausbildung in Tanz- und Unterhaltungsmusik zu DDR-Zeiten, eine elfköpfige Band in einem Berliner Hotel, in dem Bruce Springsteen übernachtete. Und darum, warum er sein gesamtes Material kostenlos ins Netz stellt, warum Puls und Hören wichtiger sind als Stücke, und weshalb er sich von Kollegen nicht wünscht, dass sie sein System nachmachen, sondern dass sie etwas Eigenes daraus entwickeln.

    Alle Materialien, Noten und Apps von Burkhard: https://www.bunte-noten.de
    Kapitel folgen.

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    Kapitel:

    00:00 Intro
    00:36 Begrüßung: Was ist eigentlich Klassenmusizieren?
    02:40 Was sind bunte Noten?
    05:22 Die Geschichte von der gelben Sonne
    08:50 Wozu Notennamen überhaupt lernen?
    13:23 Gitarre erst mit 13: Burkhards Weg zur Musik
    20:48 Die Elfmann-Band im Berliner Grand Hotel
    23:57 Wie das Klassenmusizieren mit Bläsern begann
    29:40 Der Start des ersten Gitarrenprojekts
    34:55 Was er an der Förderschule gelernt hat
    39:53 Warum sein Material kostenlos ist
    42:08 Das Musikhaus: Fundamente statt Stücke
    49:26 Die erste Stunde: Die Karawane
    52:40 „Guter Unterricht ist, wenn die Kinder weitermachen wollen“
    55:50 Was die Kinder am Ende spielen
    1:01:48 Lässt sich das auf Erwachsene übertragen?
    1:09:37 Die Joker und die Jahresmottos
    1:10:35 Das Jahr des Zuhörens
    1:15:32 Die Frage des letzten Gastes
    1:30:15 Die Frage für den nächsten Gast: Rettet Musik die Welt?
    1:43:14 Sein Wunsch: Mitstreiter finden
    1:51:35 Bonusgespräch
    1:57:31 Die Vision: Musik als normale Familienaktivität
    2:05:08 Wie der Rest der Welt Musik lernt
    2:09:49 KI, Konsum und „Wir sind die Macher“

    175. Songs schreiben ohne Harmonielehre: Dän (Wise Guys, Alte Bekannte) über Texten und Komponieren

    Episode

    0:00 / 0:00 65,2 MB

    Mein Gast heute ist Daniel „Dän“ Dickopf, Gründer, Texter und Komponist der Wise Guys, die über 25 Jahre die erfolgreichste A-cappella-Band Deutschlands waren. Heute steht er mit Alte Bekannte auf der Bühne, schreibt Kinderlieder und gibt auf seinen Kanälen Einblicke ins Texten.

    Der überraschendste Satz der Folge kommt früh: Dän hat nie Harmonielehre gelernt, kann bis heute keine Noten schreiben und sieht genau das als Vorteil. Wir sprechen darüber, wie er trotzdem A-cappella-Sätze arrangiert, warum die Gitarre dafür reicht und wieso das Erfinden von Nebenstimmen beim Familiensingen der Türöffner für alles war.

    Dann geht es ans Handwerk: Woher Themen kommen, warum es fast kein Tabuthema gibt, wieso der Refrain wie eine Schlagzeile funktionieren muss und wie ein Reimlexikon ganze Songs inhaltlich umlenken kann. Dän erzählt, warum Deadlines ihm helfen, weshalb Couch und Fernseher seine größten Feinde sind und was Kreativ-Auszeiten im Ferienhaus bringen.

    Außerdem: Warum das erste Vorspielen eines eigenen Songs ein Entblößen ist, wie ein ehrlicher Kollege einen vermeintlich lustigen Song in die Tonne schickte, warum man Ideen nie löschen sollte und was er Leuten rät, die gerade einfach keine Lust zum Schreiben haben.

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    174. Wie man Berufsmusiker wird André Tolba (Dick Brave, Supercharge) über Handwerk und Zufälle

    Episode

    0:00 / 0:00 83,0 MB

    Mein Gast heute ist André Tolba, den viele als Adriano Batolba kennen: Gitarrist, Produzent und musikalischer Kopf hinter Dick Brave and the Backbeats, dem Rock’n’Roll-Projekt von Sascha, das 2004 auf Platz 1 der Charts landete. Er spielt mit Peter Kraus und mit Albie Donnelly’s Supercharge, hat Boppin‘ B produziert und arbeitet gerade an seiner eigenen Blues-Platte.

    Wir sprechen darüber, wie er mehrere Bands, Produktionen und eigenes Material unter einen Hut bekommt, warum er Social Media am liebsten abschaffen würde und wie alles anfing: mit der Single-Sammlung seiner verstorbenen Mutter, einer zufällig aufgenommenen Elvis-Doku und einem Kumpel, der nach einer einzigen Gitarrenstunde „Mein Hut, der hat drei Ecken“ spielen konnte.

    Der Wendepunkt kam mit 14, als Rick Abao, Berufsmusiker aus New Orleans, sein Lehrer und Mentor wurde. Von ihm stammt auch der Satz, der sich durch Andrés ganze Laufbahn zieht: Success is when preparation meets opportunity. Wir reden über Jazzstudium in Hilversum, was eine Hochschule kann und was nicht, welche Soft Skills kein Übezimmer beibringt und was man konkret üben sollte, wenn man Rock’n’Roll-Gitarre spielen will.

    Und dann die Dick-Brave-Geschichte: Wie aus einem einmaligen Gag auf einer Weihnachtsfeier ein Nummer-1-Album wurde, warum tanzende Eisbären auf N24 daran maßgeblich beteiligt waren und weshalb wirklich niemand das geplant hatte. Zum Schluss geht es um Vintage-Amps, Streaming und die Frage des letzten Gastes: Wie lässt sich KI-Kunst moralisch rechtfertigen?

    Kapitel folgen.

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    173. Vom Prog-Metal zur Konzertgitarre: Markus Steffen (Subsignal) über sein Album „La Tristeza Del Mar“

    Episode

    0:00 / 0:00 89,4 MB

    Mein Gast heute ist Markus Steffen: Mitgründer der Prog-Metal-Pioniere Sieges Even, Gitarrist und Songwriter von Subsignal, klassischer Gitarrist, Lehrbuch-Autor und aktuell mein eigener Gitarrenlehrer. Anlass ist sein neues Konzertgitarren-Album „La Tristeza Del Mar“, eingespielt auf sechssaitiger Konzertgitarre und elfsaitiger Altgitarre.

    Wir sprechen darüber, wie so ein Album entsteht: vom Manuskript-Stapel aus der Corona-Zeit über die Konzeptfindung bis zur Aufnahme, bei der die Tagesform mitentscheidet. Markus erklärt, wie er mit Bildern, Titeln und Erinnerungen komponiert, warum viele Stücke Gedenkstücke für Verstorbene sind und wieso man Bach spielen sollte, wenn man Komposition verstehen will.

    Dann reisen wir zurück: Angus Young im Starschnitt, die erste SG-Kopie, die Kellerband mit dem besten Freund, tägliche Proben mit Sieges Even, Demotapes auf dem Tascam-4-Spur, Tape-Trading und Fanzines, bis 1988 der erste Plattenvertrag kam, da war Markus 19. Und wir klären, warum er trotz Metal-Karriere der Konzertgitarre verfiel, was Julian Bream damit zu tun hat, warum Unterrichten ihn zum besseren Musiker gemacht hat und wie er nach über 40 Jahren im Musikgeschäft auf früher und heute blickt.

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    172. Richtig üben: Was Deliberate Practice wirklich bedeutet | Interview mit Prof. Dr. Andreas C. Lehmann

    Episode

    0:00 / 0:00 72,3 MB

    Heute wird es wissenschaftlich fundiert! Mein Gast ist Prof. Dr. Andreas C. Lehmann, Professor für Systematische Musikwissenschaft und Musikpsychologie an der Hochschule für Musik Würzburg. Er war Postdoc bei Anders Ericsson, dem Forscher hinter dem Konzept „Deliberate Practice“, das durch die berühmte 10.000-Stunden-Regel um die Welt ging.

    Wir klären, was bewusstes Üben wirklich bedeutet und warum Rumjammen nicht dazugehört, wie viele Stunden konzentriertes Üben pro Tag überhaupt möglich sind und was von den Geschichten über 12-Stunden-Übetage zu halten ist. Lehmann erklärt das Herzstück seiner Forschung, die mentalen Repräsentationen: Warum Anfänger glauben, lauter zu spielen, es aber nicht tun, was der Halbtempo-Test über dein Können verrät und warum die Motorik bei Anfängern fast die ganze Aufmerksamkeit auffrisst.

    Außerdem: Wie er durch puren Zufall bei Ericsson landete, warum Mozart, Rubinstein und Michael Jackson beim Üben ständig beaufsichtigt wurden, wieso Jazzer anders üben müssen als Klassiker, das geniale Weihnachtsmann-Beispiel eines Geigenlehrers und die große Frage: Gibt es Talent überhaupt? Seine Antwort im Ericsson-Stil: „What’s the evidence?“

    Kapitel:
    00:00 Begrüßung: Prof. Dr. Andreas C. Lehmann
    01:50 Erste Berührungspunkte mit Musik und Solfège
    04:40 Purer Zufall: Wie er Postdoc bei Anders Ericsson wurde
    07:45 Was ist Deliberate Practice wirklich?
    13:35 Raus aus der Komfortzone: Mentale Repräsentationen
    17:20 Warum Anfänger sich nicht zuhören können (die Pizza-Regel)
    20:05 Wie viele Stunden Üben pro Tag sind möglich?
    22:05 10 Stunden am Tag üben: Mythos oder Realität?
    24:30 Schumann, Mozart und die Wunderkinder: Die Rolle der Umgebung
    29:30 So läuft Unterricht an der Musikhochschule
    31:25 Die optimale Lehrsituation: Meister und Schüler
    33:15 Deliberate Practice in anderen Domänen: Schach, Jazz, BMX
    42:05 Von Liszt bis Malmsteen: Wie sich Virtuosität entwickelt
    46:00 Übe-Mythen und Halbwissen: Was stimmt wirklich?
    48:20 Guter Spieler, schlechter Lehrer? Das Weihnachtsmann-Beispiel
    52:15 Die große Frage: Gibt es Talent?
    57:05 Das Labyrinth-Bild: Sein eigener Lehrer werden
    1:00:35 Die Traditionsfrage von Dr. Gerard Madden
    1:02:50 Verabschiedung

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50. Fehler machen zu Hause und auf der Bühne

0:00 / 0:00 72,1 MB

„Alle machen Fehler“ sang schon Rolf Zuckowski. Auch Musiker sind keine Supermänner. Auf dem Konzert der Band The Winery Dogs konnte Sebastian hautnah miterleben, dass selbst den Profis kleine Missgeschicke widerfahren.

Fehler gehören also zweifelsohne zum Musikhandwerk dazu und werden vom Publikum meist gar nicht oder aber viel gnädiger wahrgenommen als von dem Verursacher selbst. Es ist nur Musik!

Wie entstehen solche „Verspieler“ und wie damit umgehen, das ist die spannendere Frage. Ist es das Stroboskop, das einen ablenkt oder die fehlende Konzentration? Solche Situationen lassen sich mitunter im Vorfeld gut „trainieren“.

Im Studierzimmer sind Fehler enorm wichtig. Sie gehören zum Üben dazu. Nur wer Fehler macht, kann sie korrigieren. „Falsche“ Töne zu spielen will ebenfalls gelernt sein.

Und was heißt schon Fehler? Es ist nur MUSIK.

Bleibt kopflastig!

49. Sprache & Musik: Zwei eng verwandte Fähigkeiten

0:00 / 0:00 67,9 MB

Wer sprechen kann, kann auch Musik machen! Ist es wirklich so einfach? Und wenn ja: Kann man sich das beim Üben zu Nutze machen? Diese und andere spannende Fragen untersuchen Vitali und Sebastian in Folge 49.

48. Hören & Hörgewohnheiten: Vom Kassettenspieler bis zum Smartphone

0:00 / 0:00 67,5 MB

Nanu, es gibt keinen Spruch des Tages!? Und trotzdem geht den beiden Podcastern der Gesprächsstoff nicht aus. Auch die heutige Folge ist rappelvoll mit unterhaltsamen Geschichten und Informationen.

Die beiden schwelgen mal wieder in der Vergangenheit. Wie wurde Musik früher abgespielt, wie hat sich die Hardware über die Jahre verändert. Es gibt sogar wieder Kassettenspieler! Wie war es mit MiniDiscs? Hörst Du einen Unterschied zwischen .WAV und .MP3?

Mit Sicherheit hat der heutige Musikkonsum über das Smartphone einen Einfluss auf unser Soundempfinden, auch auf den Gitarrensound. Was gestern noch gut klang, kann heute schon furchtbar klingen, obwohl sich an den Einstellungen des Instrumentes nichts geändert hat. Woran liegt das?

Und da ist noch die Sache mit den Backstreet Boys. Sebastian, als bekennender Fan der Band, feiert sie ohnehin ab, aber Vitali findet die Boygroup neuerdings auch ganz dufte und sagt, dass deren Musik in seinen Ohren gut gealtert ist. Gibt es Musik, die es weniger gut über die Jahre geschafft hat?

Abschließend planen die beiden sogar noch ein „Community“-Treffen, trauen sich jedoch die Organisation nicht zu und hoffen daher auf Deine Unterstützung!

Weitere Informationen, eine Austausch dazu und noch vieles mehr gibt es auf Sebastians Discord Kanal (https://discord.gg/nGmRMAaVky).

Bleibt kopflastig!

Links zur Folge:

Peter Weihe Interview Guitar Summit – Gitarren-Setup für Recordings optimieren: https://www.youtube.com/live/182urq0JDhQ?si=Q0lfbZFjItHfiDaW

GUITAR SUMMIT 2023 Teil 1 – Peter Weihe – Mateus Asato: https://youtu.be/hLEhD3TthvE?si=5ua1My9WVNhwIKBA

Wikiloops (Backing Tracks und Online Jammen): https://www.de.wikiloops.com/backingtrack.php

Surf n‘ Destroy] RIFLE CASE EFOIL for less than 1800€ https://www.youtube.com/watch?v=x0L7fkWBXuQ&t=0s

💥 Kommt auf den Discord-Server und werdet Teil der Gitarren-und-Kopflastig-Community: https://discord.gg/nGmRMAaVky

47. Hobby oder Beruf: Sollte man Musik studieren?

0:00 / 0:00 79,3 MB

Menschen, Tiere, Sensationen! So könnte man die heutige Ausgabe des Kopflastig Podcast zusammenfassen. Erst drängt sich eine Fruchtfliege vor die Linse, dann turnt auch noch Kater Sherlock akrobatisch auf Sebastians Rücken und wir klären, wie oft ein Mensch während einer Aufzeichnung eines Podcasts im Durchschnitt blinzelt. Die obligatorische Türklingel darf auch heute nicht fehlen. Manege frei!

Haben die beiden auch noch andere Hobbys? Vitali schlägt eine Partie Schach vor, doch schnell wird klar, Musik ist die einzige Liebhaberei der beiden. Was sind die Vor- und Nachteile eines Musikstudiums? Oder ist Musik am Ende doch nur ein verdammt gutes Hobby?

Holt die Blinzel-Counter raus und vor allem…

…bleibt kopflastig!

Sebastians Guitar Summit 2023 Vlog: Gehen ein Musiker & ein Fotograf auf Reisen… https://youtu.be/foRtDjKfXRk?si=7FBRlBdjNWLb3S40

46. Live-Musik in Gefahr? GEMA, der kommerzielle Konzertbetrieb & die Rolle von Künstler und Publikum

0:00 / 0:00 80,9 MB

Die beiden Hobby-Coiffeure unterhalten sich heute nicht nur über Futur II und Zahnmedizin, Musik spielt auch diesmal eine zentrale Rolle.

Wie sich der Musikkonsum über die Jahre verändert hat, wurde bereits besprochen. Musik ist nahezu grenzenlos und überall vorhanden, vor allen Dingen aber kostenfrei. Gilt das auch für Live Konzerte?

Die GEMA Gebühren sind in den vergangenen Jahren so stark gestiegen, dass viele Veranstalter öffentlicher Feste keine Live Bands engagieren können. Ist es das Ende der Live Musik?

Vitali findet darin sogar etwas positives. Denn der Rahmen eines Weinfestes entwerten die Live Musik doch nur. Musik braucht einen konzertanten Rahmen und kein laufendes Publikum, das die MUSIK bei der Verkostung einer Bratwurst mitunter eh als störend und zu laut empfindet.

Sebastian erhebt sofort Einspruch. Musik ist in erster Linie Unterhaltung und gehört natürlich auch auf Weihnachtsmärkte. Musiker sind Dienstleister, die angemessen entlohnt werden wollen und sollen.

Reicht dann nicht nur ein DJ? Auch dazu stellt Sebastian einige gute Gedankenexperimente an.

Und nächstes Mal erzählt Sebastian, wie es auf dem „Guitar Summit“ war.

Bleibt kopflastig!

45. Q&A: Jam Sessions, Spielen & Singen, Saiten treffen, effektive Übemethoden

0:00 / 0:00 81,0 MB

Trotz des bundesweiten Warntages hat Sebastian fast die heutige Folge verpennt. Erst Vitalis Erinnerungsnachricht hat dazu beigetragen, dass das Gespräch noch halbwegs pünktlich beginnen konnte. Was war da los?

Auch heute gibt es einen bunten Strauß mit musikalischen Themen. Wir beantworten Eure Fragen, garniert mit Beobachtungen aus dem Alltag. Ist es ratsam bei offenem Autofenster an einer roten Ampel Gesangsübungen zu machen?

Gitarrenspezifische Thema stehen ebenfalls auf der Tagesordnung. Vitali führt seine Plektrumhaltung vor, Sebastian hat gute Tipps zum Strumming.

Dank eines Timers verläuft die Folge planmäßig, so dass alle eingereichten Fragen beantwortet werden konnten. Die beiden freuen sich jedoch über weitere Beteiligung, damit dieses Format in absehbarer Zeit fortgesetzt werden kann.

Bleibt kopflastig!

44. Q&A: Casting-Shows, Teure Instrumente, Musik-Geschmack & Unterricht in der Schule

0:00 / 0:00 87,4 MB

„Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt dumm“ heißt es in einer Kindersendung und darum beantworten wir heute Eure Fragen!

Die heutige Folge unseres Q&A wird mit der Frage „Was haltet ihr von The Voice of Germany?“ eröffnet.

Die Qualität der dort auftretenden Gesangstalente ist erstaunlich gut, allerdings reicht diese alleine oft nicht aus, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Was macht den Reiz solcher Wettbewerbe aus? Welche anderen Casting -Show- Formate gibt oder gab es noch?

Hoppala, die beiden haben sich bei dem Thema etwas verquatscht und so bleibt nur noch wenig Zeit, auch noch auf andere interessante Fragen einzugehen.

Getreu dem Motto: „Darf es auch etwas mehr sein?“ beschließen die beiden spontan eine weitere Folge mit Zuschauerfragen aufzunehmen. Allerdings soll diesmal ein Timer helfen die Redezeit etwas zu begrenzen, um möglichst viele Fragen beantworten zu können.

Denn…es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Bleibt kopflastig!

43. Übeplan: Sinn- oder sinnlos? Was soll ich üben?

0:00 / 0:00 63,5 MB

Der Wunsch vieler Musiker ist es, stets an ihrem Instrument besser zu werden.

In der heutigen Folge geht es um effektives Üben.

Einen Plan beim Üben zu haben ist unumgänglich, aber gibt es einen Übeplan, der eine gewisse Allgemeingültigkeit hat? Diese Frage lässt sich schnell mit Nein beantworten.

Der Übeplan richtet sich immer ganz individuell nach dem jeweiligen Wissensstand und dem Lernziel und wird daher ständig erneuert und angepasst.

Was das Richtige in der jeweiligen Situation ist, lässt sich von Außen nicht immer so einfach beurteilen. Ein Übeplan entsteht daher auch aus einer intrinsischen Motivation heraus.

Ein mögliches Problem beim Musizieren zu erkennen und benennen zu können, ist ein richtiger Schritt zum effektiven Üben.

„TTT“ ist eine Möglichkeiten der Problemlösung. Was das heißt…?

Bleibt kopflastig!

42. Musikgeschichte, Theorie und Üben mit dem Metronom

0:00 / 0:00 83,0 MB

Wenn der Postmann zweimal klingelt könnte der Titel der heutigen Folge sein.

Gerade als das Gespräch der beiden Kopflaster Fahrt aufnimmt, wird es jäh von einem Paketdienstmitarbeiter unterbrochen. Vitali versucht vergebens diese Situation mit einem Selbstgespräch zu retten, während Sebastian zur Tür eilt, um seine Präsente entgegen zu nehmen.

Aber fangen wir doch vorne an.

Nach einer müden, aber freundlichen Begrüßung der beiden, stellt Vitali, inspiriert durch das Kopflastig Impuls Video, seine Timingübung vor. Irgendwas mit Looper und auf die Eins. Nach einem ähnlichen Prinzip lassen sich Übungen für die Schulung des Gehörs entwickeln, sagt er. Sebastian ist noch zu müde, um diesem Konzept vehement zu widersprechen.

Doch beim Thema Musiktheorie ist Sebastian in seinem Element! Treffend formuliert er: „ Die Musiktheorie beschreibt nur den Ist-Zustand.“ Basiert Musiktheorie ausschließlich auf unseren Hörgewohnheiten und befindet sie sich daher in einem ständigen Wandel? Wird es in naher Zukunft womöglich eine Bluschke- Kadenz geben?

Und was ist eigentlich in diesem ominösen Paket drin? Wird Sebastian verraten, was er geshoppt hat?

Bleibt kopflastig!

Bilder moderner Notationsformen: https://davidhall.io/visualising-music-graphic-scores/

Jeff Berlin – Aquarium Sessions Interview: https://www.youtube.com/watch?v=yiBSs4spg_Q

Jeff’s Bass Clinic at NAMM 2018: https://youtu.be/CI7sEUy-PZA?si=9OSRyLLerhJi1bLa

41. Mythos Wunderkind (& und anderes Geplauder)

0:00 / 0:00 60,8 MB

Die Sommerpause ist vorbei. Die Mikrofone werden wieder entstaubt und die Ärmel hochgekrempelt.

Was gibt es Neues, was ist passiert? Na klar, wir müssen noch zwei Geburtstage nachfeiern!

Vitali berichtet über seinen Alltag als frischgebackener Vater, die kurzen Nächte und seine Strategie, immer wieder zwischendurch kurz sein Instrument in die Hand zu nehmen und zu üben. Dabei reifte in ihm die Erkenntnis „doing is better than perfect“. Was auch immer das heißen mag, es ist auf jeden Fall ein schöner Spruch für ein Wandtattoo. Sebastian kann mit einer weiteren Weisheit aufwarten: „perfection is the enemy of good“.

Aber auch Sebastian hat in der Sommerpause an seiner persönlichen Jahresuhr gedreht und ist mittlerweile stolze 37! Vitali hebt die positiven Aspekte des Alterns hervor.

Der Druck, musikalischen Erfolg haben zu müssen wird mit zunehmenden Jahren immer geringer. Und die Einsicht, kein musikalisches Wunderkind zu sein, nagt dann auch nicht mehr so sehr an einem!

Apropos… was ist überhaupt ein Wunderkind? Wie viel Einfluss haben dabei die Eltern? Können Sebastians Kinder eine besondere Begabung im Aufräumen und Hausarbeit entwickeln?

Wunderkind zu sein wäre doch eh viel zu anstrengend und als „Durchschnittskind“ mit ganz individuellen Fähigkeiten lebt es sich auch ganz gut!

In diesem Sinne hüpft auch heute das Podcastpony nur so hoch wie es muss.

Bleibt kopflastig!

Links: Warum Wunderkinder keine Wunder sind | DW Doku Deutsch: https://youtu.be/sueSKQRWPZo

Why most child prodigies don’t grow up to be stars | David Epstein: https://youtu.be/G7RZDNlC1x8

Die Wunderkinder: Das Leben hochbegabter Geschwister | SPIEGEL TV:https://www.youtube.com/watch?v=kzUaqdtEKaI

Star-Geiger David Garrett über Disziplin, Druck und Drill als Geigen-„Wunderkind“: https://youtu.be/kKJWyO-Nbrk

kAPEllE PEtra – An irgendeinem Tag wird die Welt untergehen: https://youtu.be/Em-DAHKEpA8