Mein Gast heute ist André Tolba, den viele als Adriano Batolba kennen: Gitarrist, Produzent und musikalischer Kopf hinter Dick Brave and the Backbeats, dem Rock’n’Roll-Projekt von Sascha, das 2004 auf Platz 1 der Charts landete. Er spielt mit Peter Kraus und mit Albie Donnelly’s Supercharge, hat Boppin‘ B produziert und arbeitet gerade an seiner eigenen Blues-Platte.
Wir sprechen darüber, wie er mehrere Bands, Produktionen und eigenes Material unter einen Hut bekommt, warum er Social Media am liebsten abschaffen würde und wie alles anfing: mit der Single-Sammlung seiner verstorbenen Mutter, einer zufällig aufgenommenen Elvis-Doku und einem Kumpel, der nach einer einzigen Gitarrenstunde „Mein Hut, der hat drei Ecken“ spielen konnte.
Der Wendepunkt kam mit 14, als Rick Abao, Berufsmusiker aus New Orleans, sein Lehrer und Mentor wurde. Von ihm stammt auch der Satz, der sich durch Andrés ganze Laufbahn zieht: Success is when preparation meets opportunity. Wir reden über Jazzstudium in Hilversum, was eine Hochschule kann und was nicht, welche Soft Skills kein Übezimmer beibringt und was man konkret üben sollte, wenn man Rock’n’Roll-Gitarre spielen will.
Und dann die Dick-Brave-Geschichte: Wie aus einem einmaligen Gag auf einer Weihnachtsfeier ein Nummer-1-Album wurde, warum tanzende Eisbären auf N24 daran maßgeblich beteiligt waren und weshalb wirklich niemand das geplant hatte. Zum Schluss geht es um Vintage-Amps, Streaming und die Frage des letzten Gastes: Wie lässt sich KI-Kunst moralisch rechtfertigen?
Kapitel folgen.
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